Ist das der letzte Verbrenner-3er – und der beste?
Nach dem elektrischen i3 zeigt BMW den Verbrenner-3er. Er versucht den optisch den Schulterschluss mit dem Stromer und ist doch ein ganz anderes Auto.
Ist das der letzte Verbrenner-3er – und der beste?
Nach dem elektrischen i3 zeigt BMW den Verbrenner-3er. Er versucht den optisch den Schulterschluss mit dem Stromer und ist doch ein ganz anderes Auto.
Nach dem i3 stellt BMW den 3er mit Verbrennungsmotoren vor. Im Bild das Topmodell M350 XDrive.
Gegenüber dem i3 ist die Fronthaube länger, die Windschutzscheibe steht steiler und der Abstand zwischen vorderer Türkante und Vorderrad ist größer.
Zum Vergleich: der i3. Er steht zudem auf größeren Rädern: 19 bis 21 Zoll statt 18 bis 20 Zoll wie bei den Verbrenner-3ern.
Beim 3er mit Verbrennungsmotoren muss auch der Reihensechszylinder in den Vorderwagen passen. Er leistet im neuen M350 443 PS und stemmt 540 Nm bei 1980 – 5400/min auf die Kurbelwelle.
Damit beschleunigt er den 1.860 kg schweren Allrad-3er in 4,1 Sekunden auf 100 km/h.
Dabei hilft eine 8-Gang-Automatik. Manuelle Getriebe gibt es auch im Verbrenner-3er nicht mehr.
Die vier Endrohre kennzeichnen das M-Performance-Modell.
Das Interieur ähnelt dem im i3. Eine Drehzahlmesser-Darstellung lässt sich im Display am unteren Rand der Windschutzscheibe anzeigen, für manuelle Gangwechsel gibt es Schaltwippen.
Zum Vergleich: Das i3-Cockpit. Unterschied außer der Farbe: keine Schaltwippen am Lenkrad.
Der große Touchscreen in der Mitte lässt sich unterschiedlich konfigurieren (My Modes).
Der Fahrer ist tief ins Auto eingebettet, die Ergonomie ist wie gewohnt prima.
Viele Tasten trägt vor allem das Lenkrad; auf der rechten Seite die zur Bedienung des Infotainments.
Der M350 hat das gelbe Tagfahrlicht der M-Modelle.
Es ist nicht den Verbrennern vorbehalten – auch ein angekündigtes M-Performance-Modell des i3 wird es bekommen.
Frei nach dem Zitat aus dem Rambo-Film: Was ist das? Gelbes Licht. Was macht es? Es leuchtet gelb.
Die Heckansicht gleicht der des i3 - bis auf die Auspuffendrohre natürlich.
Der Kofferraum fasst 450 Liter, 30 weniger als beim Vorgänger, aber 30 mehr als der des i3, der allerdings vorn im Frunk noch mal 31 Liter bietet.
Die Rückbanklehnen sind im Verhältnis 40:20:40 geteilt umklappbar.
Der 320 trägt weißes Licht in der Neue-Klasse-Frontmaske.
Mit 211 PS beschleunigt er in 7,5 Sekunden auf 100 km/h.
Maximal schafft der Vierzylinder 240 km/h.
Die zivilen Verbrenner-Modelle verstecken ihre Auspuffendrohre.
Die längere Fronthaube hat aber auch der 320er ...
... auch wenn sein Vierzylinder deutlich kürzer ist als der Sechszylinder.
Beim i3 wartet ein Fach (Frunk) unter der Fronthaube zum Beispiel aufs Ladekabel.
Im i3 ist der Boden eben, im Fond fällt der fehlende Kardantunnel auf.
i3 und M350: BMW nennt beide 3er, obwohl sie unterm Blech ziemlich unterschiedlich sind.
M350 xDrive und i3 50 xDrive (blau): Der Stromer hat mehr Leistung, der Verbrenner beschleunigt und fährt schneller (250 statt 200 km/h).
Allerdings kostet der M350 auch 15.000 Euro mehr als der i3 50.
Angesichts dessen könnte sich der neue Verbrenner-3er trotz großer Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger weniger verkaufen als der elektrische i3.