Eine übergestülpte Frontschürze ist Kennzeichen der zweiten Opel Monza-Generation. Die Topversion GSE trägt seinen Schriftzug auch an der Front.
Eine übergestülpte Frontschürze ist Kennzeichen der zweiten Opel Monza-Generation. Die Topversion GSE trägt seinen Schriftzug auch an der Front.
Das Mercedes-Coupé blieb dagegen von tiefgreifenden Facelifts verschont. Zwischen 1977 und 1985 wurde nur an Details etwas geändert.
Das etwas barock wirkende Mercedes-Coupé wirkt gerade im Vergleich mit dem Opel Monza wie aus einer anderen Epoche. Es ist im direkten Vergleich zum Monza GSE mehr Old- statt Youngtimer.
Dabei kam der Opel Monza nur ein Jahr nach dem Mercedes-Coupé auf den Markt. Er lief von 1978 bis 1986 vom Band. Dass geradlinige Coupé hat Platz für vier.
Bei Produktionsbeginn gab es den C123 als 230 C mit 109 PS-Vierzylinder und den beiden Sechszylindern 280 C (156 PS) und 280 CE (177 PS).
Das Mercedes-Coupé besticht durch klassische Eleganz. Unter dem Blech sorgt ein versteifter Dachrahmen und hochfeste Dachpfosten für die nötige Stabilität.
Breitbandscheinwerfer sind hier Standard. Das besondere Profil der Rückleuchtengehäuse soll eine Selbstreinigung begünstigen.
Und auf diesen Felgen sollte ein 123er-Mercedes rollen: Die klassischen Barock-Aluminiumfelgen von Fuchs.
Der Mercedes-Sechszylinder bringt erst bei hohen Drehzahlen seine ganze Power. Mit der mechanischen Bosch-K-Jetronic leistet er zunächst 177 PS bei 5.500/min, erstarkt ab 1980 auf 185 PS bei 5.800/min. Die Vergaserversion des 2,8-Liter leistet 156 PS bei 5.500/min und ab 1977 165 PS bei 5.500/min.
Das polierte Holzlenkrad von Raid und der ebenfalls aus Holz geformte Automatikwählhebel entsprechen nicht der Serienausstattung.
Das sauber verarbeitete Interieur wirkt auch heute noch zeitgemäß - und vor allem funktional. Die Bedienung gerät kinderleicht, die Bedienungsanleitung kann im Handschuhfach bleiben.
Einen ganz anderen Eindruck hinterlässt das Cockpit des Opel Monza. Hier wirkt alles viel einfacher, simpler, ja man muss sagen: billiger.
Einzig das Mäusekino, das Digital-Instrumentenbrett von VDO, bildet einen Farbtupfer zum mattschwarzen Technik-Look des GSE. Mehr 80er-Jahre-Feeling bietet sonst keiner. Das Digital-Instrumentenbrett gab es auch im Kadett GSi.
Die Mittelkonsole im Plastik-Einclips-Look mit einem Bordcomputer, der Momentan- und Durchschnittsverbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit, die Reichweite und die Außentemperatur anzeigt. Außerdem können die Sportler mit der bordeigenen Stoppuhr ihre Beschleunigungsrennen messen.
Der Monza trumpft mit anthrazitfarben lackierten Leichtmetallrädern im Pentagramm-Design. Er trägt Reifen im Format 205/60 R 15.
Der Monza-Dreiliter-Reihensechser macht viel Druck bei niedrigen Drehzahlen, scheut jedoch etwas deren Höhen. 180 PS liegen bei 5.800/min an, das Drehmoment von 248 Nm erreicht er bei 4.500/min.
Die bequemen Sportsitze von Recaro mit Velours-Wangen und gemusterten Sitzflächen geben guten Halt.