Wir können Offroad, versprechen moderne Sport Utility Vehicles und provozieren damit echte Geländewagen zum Widerspruch. Wer hat nun recht? Wir gingen ins schwere Gelände - und waren überrascht.
Wir können Offroad, versprechen moderne Sport Utility Vehicles und provozieren damit echte Geländewagen zum Widerspruch. Wer hat nun recht? Wir gingen ins schwere Gelände - und waren überrascht.
Keine Überraschung: die Mercedes G-Klasse macht im harten Geländeeinsatz eine ausgesprochen gute Figur.
Mercedes G 500: Komplettlösung mit zwei Sperrdifferenzialen und Klauenkupplung zwischen den Achsen.
Auch im sehr unebenen Gelände hält der G alle viere am Boden. Perfekt.
Für den G 500 mit 5,5-Liter-V8 (387 PS/ 600 NM) verlangt Mercedes einen Grundpreis von 102.060 Euro.
Die Kür für den Range Rover: durchs 90 Zentimeter tiefe Nass waten.
Range Rover: Umfangreich vernetzter Allradantrieb. Elektronik ersetzt effektiv die fehlenden Differenzialsperren.
Leder und Holz halten die Welt auf Abstand.
Den Range Rover 3.0 TDV6 HSE gibt es zum Preis ab 91.300 Euro.
So richtig verschränken sich die Achsen des Dacia Duster nicht. Dennoch schlägt er sich im Offroad-Vergleich respektabel.
Dacia Duster: Der Fahrer kann wählen zwischen Frontantrieb, variablem oder starrem Allradantrieb.
Innen ist der Duster naturgemäß einfach ausgestattet.
Der Günstigste in diesem Vergleich: Dacia Duster dCi 110 4x4 Prestige ab 18.490 Euro.
Hoppla! Kurze Federwege rauben dem cool eingerichteten Mercedes GLA im Gelände wichtige Traktion.
Mercedes GLA: Eine Haldex-Kupplung an der Hinterachse macht den Frontantrieb zum variablen Allradantrieb.
Der GLA Basiert bekanntlich auf der A-Klasse. Im Innenraum ist das am deutlichsten zu erkennen.
Mercedes GLA 200 CDI 4Matic ab 36.509 Euro.
Dank Reduktionsgetriebe kraxelt der Jeep Wrangler locker bergan.
Jeep Wrangler Sahara: Bei Bedarf wird die Vorderachse starr zugeschaltet: problematisch bei Kurvenfahrt.
Klare Kante im Interieur und am Steilstück.
Mindestens 39.300 werden beim Kauf eines Jeep Wrangler Unlimited 3.6 V6 Sahara fällig.
Mit Schwung und festem Gasfuß meistert der Audi Q5 auch steile Stücke. Mehr Bodenfreiheit täte ihm aber gut.
Audi Q5: Variabler Permanent-Allradantrieb, elektronisch gesteuert über ein Torsendifferenzial.
Hochwertiger Innenraum mit sher guter Verarbeitung.
Den Audi Q5 3.0 TFSI Quattro gibt es ab 49.150 Euro.
Wie alle ohne Reduktionsgetriebe braucht der Skoda Yeti am Berg Vollgas und produziert dadurch Schlupf.
Skoda Yeti: Frontbetonte Auslegung, bei sensiertem Schlupf steuert eine Haldex-Kupplung Kraft nach hinten.
Der hilfreichen Elektronik traut sich der Yeti bei der Bergabfahrt sofort an.
Skoda Yeti 2.0 TDI 4x4 L&K: ab 33.890 Euro.
Schnell, schnell zur Baustelle: rustikaler VW Rockton auf der Etappe.
VW Rockton: Das 4Motion-Layout wird hier durch eine Differenzial sperre an der Hinterachse ergänzt.
Den VW T5 Rockton Expedition 2.0 TDI 4Motion gibt es ab 52.925 Euro.
Mit seiner Dynamik wirbelt der X5 Staub auf. Offroad geht aber auch.
BMW X5: Lamellenkupplung zur variablen Verteilung des Motormoments zwischen Vorder- und Hinterachse.
Für den BMW X5 xDrive 40d werden mindestens 66.100 Euro fällig.
Der Fotograf wollte es so: wenig Abstand trotz viel Staub.
Eignern unwegsamer Ländereien sei das G-Modell oder der Range Rover empfohlen. Der knorrige Wrangler und auch der VW Rockton taugen gut für Arbeit und Abenteuer. Erstaunlich ist die Vorstellung der modernen SUV vom BMW X5 bis hinunter zu Dacia Duster und Mercedes GLA.