Audi bietet den A6 zunächst mit Vierzylindern und V6-Motoren von 204 bis 340 PS an, weitere Antriebe folgen später.
Audi bietet den A6 zunächst mit Vierzylindern und V6-Motoren von 204 bis 340 PS an, weitere Antriebe folgen später.
Der neue A6 trifft auf eine starke Konkurrenz: BMW 5er und Mercedes E-Klasse sind in den vergangenen beiden Jahren erneuert worden und erfolgreich in den Markt gestartet.
In die Seitenlinie bügelte das Designteam kräftige Sicken und Kanten, stellte die Radläufe aus und zog eine Chromleiste zwischen die Heckleuchten.
Der Modellwechsel ist beim A6 sichtbarer, als er es etwa beim A4 war. Dennoch bleibt sich der A6 in seiner Linie grundsätzlich treu.
Der kantigere und breitere Singleframe sortiert sich im Look zwischen A7 und A8 ein: nicht ganz so breit und dynamisch wie am A7, nicht ganz so staatstragend wie am A8.
Auch das Heck findet die Mitte zwischen A7 und A8: aufrechter als beim A7, dessen Ende nach hinten geneigt ist, aufrechter als beim A8. Das Kofferraumvolumen bleibt unverändert: 530 Liter bei der Limousine.
Zunächst gibt es zwei Motoren: Die beiden Dreiliter-V6 leisten 286 PS (TDI) und 340 PS (TFSI). Wenige Wochen später folgen ein Vierzylinder-TDI mit 204 PS und ein V6 TDI mit 231 PS.
Der Allradantrieb Quattro ist bei den stärkeren Motoren serienmäßig. Die Topmodelle haben einen permanenten Allradantrieb, die schwächeren Varianten eine Variante, die erst bei Schlupf die Hinterachse beteiligt.
Die Außenmaße blieben ebenso wie die Innenabmessungen fast unverändert. Die Räder wurden ein Zoll größer, das Angebot reicht nun von 17 bis 21 Zoll.
Die Motorkürzel orientieren sich nicht mehr am Hubraum, sondern an der Leistung in Kilowatt: der 50 TDI hat 210 kW/286 PS.
Das Motorenangebot reicht zunächst vom 40 TDI mit 204 PS bis zum 55 TFSI mit 340 PS. Weitere Varianten folgen, ebenso die S- und RS-Versionen sowie der Allroad und der Avant.
Erster Blick auf den neuen Audi A6, in einem geheimen Fotostudio.
Erster Eindruck: ein bisschen A8 steckt im selbstbewussten Auftritt der neuen Oberklasse-Limousine.
Mit seinen breiten Backen zitiert der A6 den Ur-Quattro von 1980. Der hatte ebenfalls in Genf Premiere, nur eben schon vor 38 Jahren.
"Das hat Spaß gemacht", sagt Exterieur-Designchef Andreas Mindt über die Arbeit am neuen Audi A6.
Mindt erklärt: "Wir haben viel mehr Audi reingetan als bisher und den Allrad viel stärker in den Vordergrund gestellt." Zum Beispiel mit den ausgestellten Radläufen.
Renald Lassowski, Baureihenleiter A6 und A7 sagt: "Der Mildhybrid spart bis zu 0,7 Liter auf 100 Kilometer." Die Sechszylinder können mit 48-Volt-Technik dahinrollen, ohne dass der Motor läuft.
Das Kofferraumvolumen bleibt unverändert bei 530 Litern, die Rücksitzbank klappt nun im Verhältnis 40:20:40. Wo Audi diese Idee wohl herhat? BMW macht es ganz genauso - seit Jahren schon.
Innen beeindruckt der neue A6 mit drei Bildschirmen: einem 12,3-Zoll-Tachodisplay und zwei Displays in der Mittelkonsole. Der untere ist für die Klimatisierung da, der obere für Navigation, Kommunikation, Unterhaltung und Fahrzeugeinstellungen.
Zum Vergleich: Die Limousine. Beide wurden innen breiter, das schafft ein luftigeres Raumgefühl. Auch die Innenraumlänge nahm zu - um zwei Zentimeter.
Der fugenlose Einbau von Aluminium, Holz und Kunststoff beeindruckt und schmeichelt den Fingern.
Audi instrumentiert das A6-Cockpit mit bis zu drei Bildschirmen. Neu sind auch die Komfortsitze. Materialauswahl und Verarbeitung des voll ausgestatteten Studiomodells beeindrucken.
Gegenüber dem Vorgänger hat der A6 zwei Zentimeter Kniefreiheit dazugewonnen. Das Fondklima regelt sich gegen Aufpreis über Touchflächen.
Beim Alt-neu-Vergleich der vorigen und der neuen Generation fällt vor allem die kantigere Kontur des Singleframe-Grills auf.
In der Seitenansicht bleibt sich der A6 treu: drittes Seitenfenster, gestreckte Silhouette, leicht kuppelförmiges Dach. Die breiten Backen über den Radläufen und die Sicken fallen in der Seitenansicht nicht so stark auf wie in der 3/4-Ansicht.
Am auffälligsten ist der neue Grill: Der ist flacher, breiter und kantiger als bei der vorigen Generation C7.
Nach der Limousine, die in Genf Premier hat, kommen mit ein paar Monaten Abstand S- und RS-Versionen sowie der Allroad und der Avant.
Diesel: Audi A6 50 TDI mit 2.967 ccm Hubraum und 210 kW erfüllt ab Juni 2018 Euro 6d-Temp.
Letzter Audi 100: Der C4 wurde 1994 mit einem Facelift zum A6. Es war der erste Audi 100, den es mit V6- und V8-Motoren gab.
Auf Platz 6 der unzuverlässigsten Oldtimer 2019 liegt der Audi 100. Bei 279 zur HU vorgeführten Autos wurden 491 Mängel entdeckt - macht eine Quote von 1,76.
Auf Initiative von Piech brachte Audi 1976 den ersten Pkw mit Fünfzylinder-Benziner an den Start - den Audi 100 5E.
Erster Audi 100 und A6-Urahn: 1968 debütiert die viertürige Limousine mit Leichtbau-Karoserie und Mitteldruck-Vierzylinder. Entwickelt hat das Auto der ehemalige Mercedes-Ingenieur Ludwig Kraus ohne Wissen des Konzernvorstandes von VW.
Mit dem Audi 100 emanzipierte sich Audi von der DKW-Vergangenheit und sicherte seine Zukunft als eigenständige Marke im VW-Konzern. Vierzylinder-Motoren von 80 bis 115 PS, Leergewicht von 1.000 bis 1.100 Kilogramm.