Der neue Mercedes stellt sich in diesem Vergleich den beiden Konkurrenten BMW X5 und Range Rover Sport.
Der neue Mercedes stellt sich in diesem Vergleich den beiden Konkurrenten BMW X5 und Range Rover Sport.
Xenonlicht gibt es nur beim Range Rover serienmäßig. Beim ML zahlen Käufer 1.856 Euro, beim X5 1.200 Euro Aufpreis.
Politisch unkorrekte Typen? Nicht bei sieben Liter pro 100 km.
Raus aus dem Alltag, rein ins Abenteuer. Die neue Mercedes M-Klasse ist genau das richtige Fluchtfahrzeug für Pferdezüchter und Bürohengste.
620 Newtonmeter Drehmoment schickt der V6-Diesel an die Räder. Beim Sprint hat dennoch der X5 die Nase vorn.
Zurückhaltend gefahren gibt sich der Mercedes ML 350 Bluetec mit sieben L/100 km zufrieden.
Der Mercedes will der Chef in der schweren SUV-Clique werden. Seinem Vorgänger gelang das beim letzten Vergleichstest nicht.
Der Diesel verkneift sich derbes Nageln und schafft schon Euro 6
Im Innenraum des ML blitzt viel Chrom, die Bedienung leistet sich kleine Schwächen.
Neuer Glanz, bewährte Technik: Klapplehnen und Luftfahrwerk sind bekannt, neu ist der Wankausgleich für 3.689 Euro Aufpreis.
Das Comand-System der Mercedes M-Klasse wird über den Drehknopf auf der Mittelkonsole gesteuert. Daneben die Taster für die schaltbaren Fahrprogramme.
Das Audiosystem versorgt die Insassen über das Farbdisplay mit allen Infos zum aktuellen Programm.
Beim Mercedes ML sitzt der Wählhebel für das Automatikgetriebe am Lenkrad.
Für die bequemen Sportsitze verlangt Mercedes 1.339 Euro Aufpreis.
Drei Kindersitze oder drei gerne auch üppiger gebaute Erwachsene finden auf der Rückbank Platz. Isofix- und Top-Tether-Verankerungspunkte gehören zur Serienausstattung.
Klipp-Klapp Praktisch und effektiv: ebener Stauraum, größtes Volumen
2.010 Liter Volumen bietet der Kofferraum des Mercedes ML bei umgelegten Rücksitzlehnen.
Unter dem Laderaumboden des ML findet sich weiterer Platz für Gepäckstücke.
Für den Mercedes ML 350 Bluetec mit dem nach Euro 6 zertifizierten V6-Diesel werden mindestens 58.727 Euro fällig.
Der BMW X5 mag Matsch und Dreck irgendwie gar nicht, weshalb er keine zusätzlichen Sperren an seinen Antriebsstrang lässt.
Beim Ampelsprint und den Durchzugsmessungen hat der BMW X5 mit seinen 540 Nm ganz leicht die Nase vor ML und Range Rover.
Auf der Landstraße fühlt sich der BMW X5 leichter an als seine Konkurrenten, wenn er scheinbar losgelöst von physikalischen Grenzen und Seitenneigungen ums Eck huscht.
Brummiger Motor, der trotz geringsten Drehmoments (620 Nm) ordentlich drückt.
Funktionales Cockpit im BMW X5 mit guter Übersicht nach vorn.
Die Sitze für Fahrer und Beifahrer sind bequem und bieten auch bei sportlicher Fahrweise ausreichend Seitenhalt.
So schnell, wie der X5 um Kurven eilt, lässt sich sein zentraler Dreh-Drück- Knopf (i-Drive) bedienen.
Der BMW wird ständig aktualisiert und bekam gerade einen stärkeren Diesel sowie eine Achtstufen-Automatik.
Die Audioanlage im BMW X5 kommt mit einem MP3-fähigen CD-Player und einem Aux-In-Anschluss daher. Optional ist wie im Mercedes auch ein Internetzugang zu haben.
Auch auf der Rückbank im Fond des BMW X5 finden die Passagiere bequem Platz.
Die asymmetrisch umklappbare Rückbank verfügt in der Mitte über ein Durchladesystem. Die Ladefläche ist beinahe eben.
Das Kofferraumvolumen des BMW X5 liegt zwischen 620 und 1.750 Liter.
Unter dem Ladeboden im Gepäckraum des BMW X5 findet sich ebenfalls zusätzlicher Stauraum.
Die doppelte Ladeklappe des BMW X5 bringt leider keine Vorteile.
Ökozeichen gibt‘s nur bei Mercedes: Bluetec steht für reduzierten Stickoxid-Ausstoß. Dafür ist der BMW X5 30d 4.227 Euro günstiger.
Der Range Rover Sport setzt in diesem Test auf seinen Dampfer-Charme und seine Offroad-Qualitäten, hinkt in anderen Disziplinen aber hinterher.
Der Range Rover Sport hat nicht nur das intelligente Allradsystem Terrain Response an Bord, ...
... sondern auch Luftfederung, Ledersitze, Navigationssystem und 19-Zoll-Aluräder.
Warum der 600 Nm starke V6-Motor des Range Rover Sport der Konkurrenz hinterherhängt? Er muss über 2,3 Tonnen Leergewicht anschieben
Durstiger Diesel: Der Range braucht mit 12,2 L/100 km am meisten.
Stilvolles Interieur im Range Rover mit etwas fummeliger Navigationssteuerung.
Bequeme Sitze und eine gute Übersicht über das Verkehrsgeschehen.
Die schlichte Gestaltung täuscht. Auch die Range Rover-Bedienung ist gewöhnungsbedürftig.
Sicher kommt der Range auch abseits fester Straßen voran – einfach eins der Geländeprogramme wählen.
Die breite Mittelkonsole erinnert an einen Kommando-Stand mit arg kleinen Tastfeldern auf dem Berührungsbildschirm.
Enge zweite Sitzreihe, Verarbeitung und Variabilität sind aber gut.
Die geteilt klappbare Rückbank lässt sich komplett umklappen.
Der Kofferraum des Range Rover Sport fasst zwischen 450 - 2.013 Liter.
Unter dem Ladeboden befinden sich Wagenheber, Erste-Hilfe-Kasten und Warndreieck.
Der Range Rover Sport 3.0 SDV6 ist mit einem Grundpreis von 62.900 Euro der teuerste in diesem Test.