Durch Zufall entdeckt: Eigenlich war Alf Cremers (rechts im Bild) auf der Suche nach einem Cadillac STS, doch dann stolperte er virtuell über den Mitsubishi Sigma (links im Bild).
Durch Zufall entdeckt: Eigenlich war Alf Cremers (rechts im Bild) auf der Suche nach einem Cadillac STS, doch dann stolperte er virtuell über den Mitsubishi Sigma (links im Bild).
Mythos Sigma: Der erste Mitsubishi, der Sigma hieß, war der Galant Sigma (1976 bis 1980).
Schnell die Rote Nummer dran und dann kann es auch schon fast losgehen.
Das Ersthand-Auto wurde nicht geschont. 24 salzige Winter haben Spuren am klangvollen Doppelrohrauspuff hinterlassen.
Immerhin fällt er nicht gleich ab - Alf mit gekonntem Griff bei der Stabilitätsprüfung.
Nein, es ist nicht der 24V, der so appetitlich aussieht wie ein Ferrari-Motor. Hier arbeitet der brave Dreiliter-Zwölfventiler.
Der robuste Zweiventiler sorgt für einen sonoren Klang, das originale Grundig-Radio 2670 VD kommt mit Bedienungsanleitung.
Kurven umrundet der Mitsubishi Sigma untersteuernd in Fronttriebler-Manier. Die Plastikradkappen sehen voll nach Baumarkt aus, sind aber original.
Vom Sigma F10 gab es auch einen Kombi (170 PS) mit Starrachse, made in Australia.
Das Checkheft ist durchgestempelt - letzter Eintrag bei 249.000 km.
Rost gibt es recht wenig - zumindest nichts, was man nicht in den Griff kriegen würde.
Ganz nach meinem Geschmack: Ein schöner Raumgleiter mit Schiebedach.
Automatik wäre noch toller, aber es geht auch handgerührt.
Nur ein wenig Plastikholz-Chichi, sonst dominiert Funktionelles das Sigma-Cockpit. Cruise-Control ist natürlich an Bord.
Glückspfennig an Bord. Das 1-Pfennig-Stück wird vermutlich nicht das einzige Geld an Bord sein, das den niedrigen Preis noch weiter drückt.
Die lieblos reingeworfenen martialischen Aluräder waren erst beim Sigma 24V Serie. Die Rückenlehnen sind umklappbar.
Lange Standzeit führt zu Druckverlust. Jetzt die Alus draufzumachen, wäre schön. Pimp my Sigma muss leider noch warten.
Der 177-PS-V6 beschleunigt den Japaner in 9 Sekunden auf 100. Maximal 220 km/h sind drin.
Neulich in Ingolstadt. Zum ersten Mal ist mir nach feilschen. Den kauft doch sonst kein Mensch, oder? Doch, Afrikaner tun es!
Also gut, der geforderte Betrag von 650 Euro wird noch etwas abgerundet, dann werden die Schlüssel und Papiere getauscht.
Die originalen Radkappen sind zwar nicht besonders schön - aber immerhin dabei.
Zufällige Begegnung oder zu Gast bei Petrolheads. Bei der alten Raffinerie gibt es gleich zwei Kreidler-MF-2-Mofas, unerfüllter Traum meiner Jugend.
Bei so wenig Kohle ist locker noch ein Festessen drin. Vier-Diamanten-Thunfisch aus dem Mitsubishi-Konzern gibt es leider nicht in dieser Edeka-Filiale.