US-Style made in Austria: Der Voyager wurde in Steyr gefertigt, ...
US-Style made in Austria: Der Voyager wurde in Steyr gefertigt, ...
… wo man sich Mühe mit dem Auto gegeben hat.
Allen Unkenrufen zum Trotz schnitt der Voyager auch beim auto-motor-und-sport-Dauertest besser als VW Sharan und Toyota Previa ab.
Das Design ist, nun ja, gewöhnungsbedürftig, doch immerhin gibt es innen reichlich Platz.
Die Materialien sind US-typisch pragmatisch gewählt - ideal für den Einsatz als Familienauto.
Die 3. Generation des Großraumvans lief von 1995 bis 2000 vom Band.
Beim NCAP-Crashtest erreichte der Amerikaner nur 2 von 5 Sternen.
Die erste Generation des Voyager kam 1984 auf den Markt.
Zunächst wurde er als Plymouth Voyager verkauft, später auch als Dodge Caravan. Es gab ihn mit Front- und Allradantrieb sowie mit langem Radstand als Grand Voyager.
1991 folgte die zweite Generation, die ab 1992 auch in Österreich gebaut wurde.
Innen gibt sich der Voyager Nutzwert orientiert. Große Hartplastikbausteine werden zu einem Armaturenbrett zusammengefügt.
Die Langversion Grand Voyager mit einem radstand von 3,03 m ist 4,90 m lang.
Dann kam der von uns hier thematisierte 3. Voyager, den es mit Motoren zwischen 2,0- und 3,3-Litern Hubraum gab.
Auch ein 2,5-Liter-Diesel mit 115 PS wurde angeboten.
Im Jahr 2000 kam dann die vierte Generation des Chrysler Voyager mit moderneren Motoren, unter anderem einem Commonrail-Diesel.
Das Interieur ist immer noch sehr einfach ausgestattet.
Das änderte sich erst im Jahr 2008 mit der fünften Generation, die es nur noch als Langversion gibt.
Es gab nun nur noch die Wahl zwischen einem Selbstzünder mit serienmäßigem Partikelfilter und 163 PS oder einem 3,8-Liter-Benziner mit 193 PS. Der Wagen wurde in Nordamerika auch als VW Routan verkauft.
Auch nach mehr als 30 Jahren ist beim Chrysler Voyager noch die Familienzugehörigkeit zu erkennen.