Der Suzuki Vitara X-90 wird wohl in die Geschichte eingehen als einer der größten Flops.
Der Suzuki Vitara X-90 wird wohl in die Geschichte eingehen als einer der größten Flops.
Immerhin bewiesen die Japaner Mut - es hatte ja keiner nach einem zweisitzigen SUV-Cabrio geschrien.
Doch genau mit einem solchen Auto kam Suzuki 1996 auf den Markt - um nur ein Jahr später die Produktion wieder einzustellen.
Sportliche Insignien am Heck konnten sich die Suzuki-Designer auch nicht verkneifen. Wer den Spoiler mag, ...
...dem wird auch das Muster der Polster nicht in den Augen wehtun. Einzig erhältlicher Motor war der 1,6-Liter-Vierzylinder mit 97 PS.
Dank der beiden herausnehmbaren Dachhälften kommt Licht und Luft in den knapp geschnittenen Innenraum.
Im Bild: das Sondermodell Cousteau, das 1997 auf den Markt kam.
Zur Serienausstattung des Vitara X-90 gehörten 2 Airbags, Zentralverriegelung, Servolenkung, elektrische Fensterheber und eine Wegfahrsperre.
Zudem war der Vitara X-90 mit Seitenaufprallschutz und Breitreifen ausgestattet.
Die Optionsliste führte ABS, Leichtmetallfelgen, Klimaanlage, Lederpolster und eine 4-Gang-Automatik.
Rund 9 Liter Verbrauch auf 100 km gab Suzuki für den Vitara X-90 an.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h, beim Spurt auf 100 vergehen 15,9 s.
Doch der Vitara X-90 hatte ein Problem: Wer sollte ihn kaufen? Denn der seit parallel angebotene "normale" Vitara bot doch viel mehr. Der Vitara lief von 1988 bis 1999 vom Band.
Mehr Platz, Flexibilität und bessere Fahrleistungen zum Beispiel.
Der Vitara wurde in drei Varianten angeboten: Als Drei- und Fünftürer sowie als Cabriolet.
Der Dreitürer kann im Gelände überzeugen.
Der Fünftürer vor allem mit seinem Raumangebot und dem komfortableren Fahrwerk dank 280 mm längerem Radstand.
Suzuki führte beim Vitara 1996 einen Dieselmotor mit 2 Litern Hubraum und 70 PS ein, dessen Leistung ein Jahr später auf 87 PS anstieg.
Ab 1997 gab es zudem einen Zweiliter-Benziner mit 132 PS.