Als neuer Held der Familie versteht sich der Opel Meriva. Ob das stimmt, klärt der Vergleich mit Citroen C3 Picasso, Kia Venga, Renault Grand Modus und Skoda Roomster.
Als neuer Held der Familie versteht sich der Opel Meriva. Ob das stimmt, klärt der Vergleich mit Citroen C3 Picasso, Kia Venga, Renault Grand Modus und Skoda Roomster.
Nur der Citroen C3 fällt beim Verbrauch aus dem Rahmen, die vier anderen Testwagen sind angemessen sparsam.
Beste Rundumsicht durch das steile Heck und schmale A-Säulen. Nur die breiten D-Säulen hindern den Blick.
Trotz so cleverer Details wie verschiebbarer Rückbank, einer fernbedienbaren Kindersicherung und vielen Ablagen ist der Picasso mit der Rolle als Familien-Erstauto überfordert.
Selbst für Kinder fällt der Platz auf der Fondbank knapp aus, das optionale Glasdach mindert die Kopffreiheit.
Für ein Familienauto ist der C3 zu klein. Den reich ausgestatteten Franzosen werfen zudem die mäßige Fahrsicherheit und der hohe Grundpreis zurück.
Das Cockpit im Citroen C3 Picasso: Loungig und leicht zu bedienen, aber schwer ablesbare Zentralanzeigen.
Citroen C3 Picasso: Die Längsverschiebung bringt wenig. Selbst Kinder brauchen den maximalen Beinraum.
Zwei Handgriffe im Citroen C3 Picasso und der kleine Standardladeraum vergrößert sich auf ebene 1.506 Liter.
Für die langgezogene Front geht ein Teil des Längenvorsprungs des Opel Meriva drauf. Auch das Türkonzept bringt keine großen Vorteile.
Die üppigsten Außenmaße setzt der Opel leider nicht in den großzügigsten Innenraum um, wobei er vier Passagiere gut unterbringt.
Der sparsame Turbomotor ackert mit seinen 120 PS gegen das hohe Gewicht des Opel Meriva an, dadurch ist der Antrieb wenig überzeugend.
Das Cockpit im Opel Meriva ist äußerst solide verarbeitet. Auch gut positioniert sind Monitor und Schalthebel.
Knopflastige, fitzelige Bedienung im Cockpit vom Opel Meriva. Für Enter muss man den Ring drücken, nicht den Knopf.
Der Opel Meriva ist flexibel: Nach ein paar Handgreiflichkeiten vollendeter Umbau von Dreier- auf Zweierkombi.
Ein Kinderwagen im Opel Meriva Testwagen und die 400 L Standardvolumen sind fast komplett aufgebraucht.
Renault Grand Modus: So hoch und schmal erinnert der Renault Grand Modus von hinten an den Renault 4.
Das Cockpit im Renault Grand Modus ist ordentlich verarbeitet, allerdings sind die Digitalinstrumente schlecht ablesbar.
Renault Grand Modus: Nur der kurze Modus hat die Zweiersitzoption. Der Grand Modus tritt mit einer verschiebbaren Rückbank an.
Der Renault Grand Modus verfügt mit 305 Litern über den kleinsten Standardladeraum, die Bank klappt nur umständlich um.
Der Skoda Roomster - Leider ein Design mit Brüchen: vorne sieht er aus wie ein Fabia, hinten eher wie ein Wintergarten.
Die hohen und geraden Türen erleichtern beim Skoda Roomster den Kindersitz-Einbau deutlich im Vergleich zur Konkurrenz.
Das Cockpit im Skoda Roomster ist zwar etwas eintönig gehalten, aber dennoch solide zusammengebaut und umgesetzt.
Sehr gut ist das Platzangebot im Skoda Roomster - ein Nachteil sind die etwas dünn gepolsterten Einzelsitze.
Anders als beim Opel Meriva muss der Mittelsitz zum Umbau auf zwei Sitze im Skoda Roomster aus dem Fahrzeug raus.
Die hohe Innen- und Außenkante stört beim Laden des Skoda Roomster, aber es bleibt am Ende am meisten Platz.
Eine bessere Bewertung bei der Rundumsicht verbaut sich der Kia mit der ansteigenden Seitenlinie und dicken Säulen.
Botschaft an Kia: Große Drehfreude macht Durchzugsschwäche auch nicht wett. Der 1,6-Liter Motor ist plärrig und nervt.
Trotz vieler Tasten findet man sich im Venga Cockpit gut zurecht. Eingängige Bedienung und klare Instrumente machen es möglich.
Auch beim Kia Venga füllt nur ein einziger geklappter Kinderwagen den Kofferraum schon fast komplett aus.