Noch nach mehr als 25 Jahren eine moderne Erscheinung: Der R129 gilt manchen als Meisterstück des Designers Bruno Sacco.
Noch nach mehr als 25 Jahren eine moderne Erscheinung: Der R129 gilt manchen als Meisterstück des Designers Bruno Sacco.
Sacco zeichnete den R129 nach W201, W124 und W126 - und blieb seinem im sachlichen Stil treu. Der R129 kommt fast ganz ohne Chromschmuck aus.
Der kompakte V8-Motor versteckt sich unter einer Kunststoff-Abdeckung.
Der 500 SL ist mit seinen 326 PS ein kraftstrotzendes Hightech-Muscle-Car.
Sportwagen? Naja, eher ein luxuriöser Reisewagen mit sportlichen Ambitionen. Im Cockpit herrscht limousinenhafte Gemütlichkeit.
Geniale Sitzverstellung in der Fahrertür mit Memory-Funktion.
Haben fast alle Mercedes der 80er und 90er: rundum Plastik bis zu den Leuchten.
Komfortabler und stabiler Integralsitz ...
... mit eingebautem Gurtsystem.
Keine Experimente beim Kombiinstrument - sogar der analoge Kilometerzähler mit Walze ist noch an Bord.
In der Mittelkonsole - natürlich mit Holzblende - sitzen die Schalter für Fensterheber, Spiegelverstellung, Verdeck und Sitzheizung.
Die 16-Zoll-Räder müssen fast zwei Tonnen Gewicht aushalten.
Scheinwerferwischer sind selbstverständlich.
Fazit von Franz-Peter Hudek: Noch heute beeindruckt das einstige Spitzenprodukt aus Stuttgart durch seine raffinierte Komfort-Ausstattung und den kräftigen V8-Motor. Das Ganze ist in eine relativ dezente, grundsolide Karosserie verpackt. Aber: Der 500 SL ist kein Sportwagen.
Betont schlichte Heckansicht mit dezentem Auspufftöpfchen.
Äußerlich kaum zu unterscheiden, doch damals wie heute eine neue Eskalationsstufe: der Mercedes 600 SL mit dem Sechsliter-V12.
Der V12 leistet mit 394 PS genau 68 Pferdchen mehr - und beschleunigt in 0,4 s schneller auf Tempo 100 als der 500er.
Dafür kostete das ab 1992 angebotene Topmodell 64.100 Mark mehr. Der Unterhalt ist nochmals deutlich teurer als beim V8.