Fliehender Bug, vier Augen: Am neuen W210 schieden sich die Geister, ehe seine Qualitätsprobleme offenbar wurden.
Fliehender Bug, vier Augen: Am neuen W210 schieden sich die Geister, ehe seine Qualitätsprobleme offenbar wurden.
Vier Scheinwerfer verstörten die Mercedesfreunde 1995. Erstmals gab es die E-Klasse mit Xenon.
Das Multimedia-System Comand kommt ...
... wie das Multifunktionslenkrad zur Modellpflege 1999.
Gute Tradition ist die Klappbank im T-Modell (1.420 Mark).
Sechs besser schaltbare Gänge gibt es ab Ende 1999 ...
... und die Automatik mit Tiptronic ebenso.
Der Käufer kann zwischen drei Ausstattungslinien wählen. Materialien und Verarbeitung sind top.
Mit weichen Linien folgt der W210 der C-Klasse W202.
Mit 1.975 Litern Stauraum setzt der T Maßstäbe.
Aus dem W124 bekannt sind die Vierventil-Vierzylinder-Sauger M 111 des E 200 und des E 230.
Als plärrig klingende Kompressorversion kommt der Vierzylinder ab 2000 im E 200 K zum Einsatz.
Mit 2,8 oder 3,2 Litern Hubraum sind die Reihensechser der Baureihe M 104 altgedienter Mercedes-Adel.
Die anfangs ungeliebten V6-Dreiventil-Benziner der neuen M-112-Familie starten 1997 im E 240.
Die Common-Rail-Direkteinspritzer der Baureihe OM 611 (Bild) sind sparsam, aber nicht unkaputtbar.
Mit dem Fünfzylinder-Turbodiesel der Baureihe OM 602.982 kommt 1995 die Direkteinspritzung.
Geradezu ein Schmuse-V8 ist der M 119, der dem E 420 souverän zu brillantem Antriebskomfort verhilft.
Dank 5,5 Litern Hubraum bietet dieser Bulle im 55 AMG noch mehr Power bei ungetrübter Robustheit
Schwachpunkte: 1 Motorträger 2 Federaufnahme 3 Türkanten, Dach, Schweller, Radläufe, Kotflügel, Heckklappe 4 Batteriefach (T), Kofferraummulde 5 Steuerketten/ Führungsschienen (V8-Modelle) 6 Automatikgetriebe 7 Verkokung (E240) 8 schadhafte Injektoren (frühe CDI) 9 Turbolader
Mögen die Streuscheiben der Scheinwerfer auch alterstrübe sein: Der W210 bietet so immens viel Auto fürs Geld, dass er mehr Beachtung verdient hätte.