Der BMW 335i lässt Audi A5 und Mercedes E-klasse höflich den Vortritt - wenn nötig, zeigt er ihnen aber das Heck.
Der BMW 335i lässt Audi A5 und Mercedes E-klasse höflich den Vortritt - wenn nötig, zeigt er ihnen aber das Heck.
Audi A5, BMW 3er und Mercedes E-Klasse. Zwar gibt es einen Testsieger, der lässt aber ausreichend Freiraum für persönliche Präferenzen.
Das Innengeräuschniveau bei geschlossenem Dach entspricht jeweils dem der Coupés der unterschiedlichen Hersteller.
Die Dachmechanismen der drei verschiedenen Mittelklasse-Cabriolets zwischen 50.300 Euro und 56.882 Euro Basispreis funktionieren unterschiedlich.
Der Basispreis für das BMW 335i Cabriolet beträgt 54.750 Euro. Dafür bekommt man einen betont sportlichen Viersitzer.
Der Gesamtverbrauch des BMW 335i Cabrio pendelt sich im Test bei 12,4 Litern Superbenzin auf 100 Kilometer ein.
Die Beschleunigung von null auf 100 km/h schafft der 335i in 5,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h erreicht.
Die Sitzposition im BMW 3er Cabriolet ist etwas hoch. Wer eine Lederausstattung möchte, muss mit 1.920 Euro Aufpreis rechnen.
Das Windschott des BMW 3er Cabriolets schützt vorallem Fahrer und Beifahrer - die Rücksitzbank wird durch den Windstopper komplett blockiert.
Das BMW Cabriolet bietet lediglich 210 Liter Kofferraum und eine sehr schmale Öffnung bei offenem Dach.
Bei umgeklappter Rücksitzbank können lange Gegenstände transportiert werden. Die Durchlade gibt es serienmäßig.
Der BMW-Reihensechszylinder leistet 306 PS bei 5.800 Umdrehungen pro Minute. Das maximale Drehmoment von 400 Newtonmetern liegt bei 1.200 Umdrehungen an.
Auf Knopfdruck gibt es den Oben-Ohne-Fahrspaß. Allerdings schwindet dann das kleine Kofferraumvolumen ins Minimale.
Das Frontantriebs-Manko mindert der A5 durch ein spezielles Vorderbau-Layout, was in Kooperation mit der feinen Regelelektronik gut gelingt.
Das Audi A5 Cabrio beherrscht die Stoff-Faltung bis 50 km/h, bietet für 50.300 Euro einen 3,2-Liter-V6 mit stufenloser Automatik sowie Frontantrieb.
Bis auf Details der MMI-Bedienung sowie den schwer erreichbaren Airscarfknopf an der Sitzkonsole klappt die Bedienung problemlos.
Kein Lader, weniger Hubraum als der Mercedes und mit 265 PS die geringste Leistung, aber alles andere als Mittelmaß, liefert er in Kombination mit dem stufenlosen Getriebe eine cremige Vorstellung ab.
Das Audi A5 Cabriolet bietet serienmäßig eine Durchlademöglichkeit, beispielsweise für eine Skiausrüstung.
Die Sitze sind ausreichend bequem. Die Lederausstattung für das Audi A5 Cabriolet kostet 1.825 Euro Aufpreis.
Das Audi A5 Cabriolet akzeptiert 420 Kilogramm und bis zu 380 Liter Ladevolumen bei geschlossenem Dach.
Der Mercedes vermeidet vordergründige Dynamik, fährt mit 18-Zoll-Optionsbereifung unauffällig schnell, bevorzugt große Sätze statt Spitzkehren-Wirbel.
Konsequent gediegen, holt sich das Mercedes E-Klasse Cabrio damit zwar den Sieg, doch das knappe Ergebnis lässt Fans des BMW 335i Cabrio oder Audi A5 Cabrio 3.2 FSI noch genug Spielraum für persönliche Präferenzen.
Der Mercedes V6-Antrieb sorgt für eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 6,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h erreicht.
Das Mercedes-Rezept heißt Aircap und soll für 821 Euro extra die heranstürmenden Elemente bekömmlich formatieren - selbst für die Fondpassagiere.
Das Mercedes Interieur: Solide gemacht, sauber verarbeitet, prinzipiell einfach zu bedienen, bettet es die Insassen in eine seriöse Umgebung, reicht ihnen vor dem Start servil den Gurt.
Das Kofferraumvolumen des Mercedes E-Klasse Cabrio reicht von 380 Liter bis 320 Liter bei geschlossenem Verdeck.