Der 457 PS starke C63 AMG ist zwar kein Sportwagen, aber eine enorm potente Limousine.
Der 457 PS starke C63 AMG ist zwar kein Sportwagen, aber eine enorm potente Limousine.
Leistung und Drehmoment im Überfluss sorgen für sportwagenähnliche Fahrdynamik ...
... im Limousinen-Gewand.
Dass er hier nur mit 457 statt sonst 481, 510 oder 525 PS antritt, lässt sich angesichts des geringeren Wagengewichts leicht verschmerzen.
Immerhin liegt die Leistung nur knapp unter der des DTM-Renntourenwagens (470 PS), ...
... aber deutlich über dem, was die Rivalen Audi RS4 und BMW M3 (420 PS) vorweisen können.
Verdammt lang quer: Mit abgeschaltetem ESP erlaubt der AMG-Mercedes spektakuläre Drifts ...
... aber besser nur auf abgesperrten Rennpisten.
Rein ins Eck, rum das Ding, schalten, kuppeln, bremsen.
Fahren, bis die Sonne untergeht.
Rauch steigt nur mit abgeschalteter Traktionskontrolle an den Hinterrädern auf.
In gerade mal 4,7 (M3: 4,9) Sekunden werden dir die Arme von null auf 100 km/h gezogen, nach weiteren 10,9 Sekunden fällt die 200er-Marke, ...
... und wenn die Elektronik nicht bei Tempo 250 einen Riegel vorschöbe, wären sogar 300 drin.
Erst in der Pylonengasse macht sich das hohe Gewicht auf der Vorderachse (970 kg) bemerkbar.
Beim Slalom werden die Lenkeinschläge größer, Zielgenauigkeit und Rückmeldung lassen etwas nach.
Exhibitionismus pur, für den stärksten Serienmotor, der je in dieser Klasse zum Einsatz kam.
Von der optischen Zurückhaltung einer serienmäßigen C-Klasse keine Spur.
Vier Endrohre zieren das Heck.
Gelochte, innenbelüftete Bremsscheiben rundum.
Seit 2005 wird der 6,2-Liter-V8 in die größeren Baureihen bis hin zum schweren Offroader ML 63 einbaut.
Er verbindet Durchzug mit Drehfreude.
Dennoch könnte die Serienausstattung für mindestens 67.235 Euro etwas großzügiger ausfallen.
Sportsitze mit verstellbaren Wangen.
Spezielle Instrumente in Tuben-Optik mit erweiterten Skalen.
Schaltwippen für manuelle Eingriffe.
ESP-Schalter mit neuem Sport-Programm.