In unserer Übersicht zeigen wir Ihnen, für welche Elektroautos und Plug-in-Hybride bereits Förderanträge gestellt wurden. (Stand: 30. November 2020).
In unserer Übersicht zeigen wir Ihnen, für welche Elektroautos und Plug-in-Hybride bereits Förderanträge gestellt wurden. (Stand: 30. November 2020).
Vor dem Vergleich heißt es ab an die Wallbox und Akkus laden. An einer 16-Ampere-Wallbox kann das mehr als sechs Stunden dauern.
1266 kg Leergewicht. Der BMW i3 wiegt 503 Kilo weniger als die B-Klasse, was am Größenunterschied und der aufwendigen Carbon-Karosserie liegt.
Der BMW i3 zeigt bereits mit seiner Optik, dass er bewusst anders sein will.
Der e-Golf hingegen gibt sich unauffällig. Genau so entspannt und unauffällig fährt er auch.
Am Heck unterscheidet sich der e-Golf lediglich durch seine fehlende Abgasanlage von seinen konventionellen Brüdern.
VW e-Golf: Knapp 500 Inserate bei Mobile.de. Verfügbar ab 05/2014 und etwa 18.000 Euro; die meisten Angebote bewegen sich zwischen 18.000 und 20.000 Euro.
Mit seinen 115 PS leistet der Golf-Motor weniger als die E-Maschinen der Konkurrenten.
Mercedes: Vom Akku bis zum Kofferraum: Beim B fällt alles etwas größer aus.
Rein optisch ist auch die elektrische Variante der B-Klasse kaum von der gewöhnlichen Variante zu unterscheiden.
Wenn Elektroautos schon teuer sind, sollten sie wenigstens Spaß machen – und genau das tut der Mercedes. Ordentliche Fahrleistungen und beherzter Durchzug. In 8,1 Sekunden geht es auf 100 km/h.
Tesla-Logos auf den Kühlerschläuchen verraten die Herkunft des Antriebsstrangs. Von der Leistung ist der Mercedes mit seinen 180 PS aber noch ein ganzes Stück von den Tesla-Modellen entfernt.
BMW: Der i3 macht vieles anders, aber nicht unbedingt alles besser.
Ihm ist sein Sonderstatus bereits von weitem anzusehen. BMW verfolgt mit der Entwicklung des i3 als reines E-Fahrzeug mit Heckmotor und Heckantrieb den radikalsten Weg.
Der kleine Bayer geht Zwischensprints motiviert an, schlägt bei kleinsten Lenkradbewegungen Haken und legt sich selbst bei höherem Tempo kraftvoll ins Zeug.
Unter der Fronthaube sucht man beim BMW i3 vergebens nach dem Antrieb. Hier befindet sich lediglich ein Staufach.
In Sachen Reichweite bewegen sich die drei in einem Bereich von gemessenen 150-180 km.
Um diese gemessenen Reichweiten zu schaffen, ist allerdings ein leichter Gasfuß gefragt.
Die sichelförmigen Tagfahrlichter und das Emblem im Kühlergrill enttarnen den VW e-Golf.
Die CCS-Buchse mit Gleichstromanschluss erlaubt schnelles Laden an entsprechenden Stationen.
Auch im Inneren gibt sich der e-Golf altbekannt. Ein wenig blauer Zierrat und das ein oder anderen Emblem müssen genügen um die Elektro-Variante zu kennzeichnen.
Eine kleine Zusatzanzeige informiert über die momentane Leistungsfähigkeit des E-Motors.
Über den DSG-Hebel werden verschiedene Rekuperationsstufen vorgewählt.
Auf dem Display sind Informationen zum Energiefluss des Antriebsstrangs ersichtlich.
Durch die Akkus schrumpft das Kofferraumvolumen ein wenig, bleibt aber dennoch ausreichend.
Bequemer Fond.
Die Preise des e-Golfs beginnen bei 34.900 Euro.
Ein wenig blauer Zierrat, ein Schriftzug an der Seite und fertig ist die Elektro-B-Klasse - zumindest optisch.
Allgemein scheint die Farbe Blau oft mit Elektroautos assoziiert zu werden. Neben den blauen Spiegeln beim Mercedes, werten auch VW und BMW ihre E-Mobile mit blauen Applikationen auf.
Wie ärgerlich: Obwohl die B-Klasse Teslas Antrieb nutzt, lässt sie sich nicht an deren Superchargern aufladen. Schneller als über eine Wallbox mit 400 Volt Drehstrom (rund 2,5 Stunden) geht es im Benz nicht.
Das Cockpit entspricht im Wesentlichen dem der Verbrenner-Kollegen. Leistungsanzeige statt Drehzahlmesser, die Restreichweite steht oben links.
Auch das Infotainment wird wie gewohnt per Drehregler gesteuert.
Ein Druck auf die Taste "Range Plus" gibt zusätzliche Batteriekapazität frei.
Die Batterien sitzen im Unterboden, weshalb das Kofferraumvolumen mit 501 Litern üppig bleibt.
Großzügiges Raumangebot und ein bequemer Einstieg.
Die Preise für die B-Klasse Electric Drive starten bei 39.151 Euro.
BMW i3: Knapp 1.200 Inserate bei Mobile.de. Verfügbar ab 10/2013 und etwa 15.000 Euro; die meisten Angebote bewegen sich zwischen 18.000 und 20.000 Euro.
BMW verzichtet beim i3 auf eine günstige Drehstromoption und bietet gegen Aufpreis einen Anschluss für CCS-Schnellader an.
Recycelte Kunststoffe, nachwachsende Fasern: auch innen ein Muster-Öko.
Praktischer Fahrschalter am Lenkrad.
Im Modus Eco Pro + reduziert der i3 Klimatisierung und Höchstgeschwindigkeit zugunsten einer höheren Reichweite.
Verbrauchs- und Rekuperationshistorie werden im idrive angezeigt.
Platzangebot und Kofferraumvolumen liegen auf dem Niveau eines Kleinwagens.
Trotz gegenläufig öffnender Hecktüren und fehlenden B-Säulen mühsamer Fondeinstieg.
In München lässt man sich den unkonventionellen Stromer mit mindestens 34.950 Euro bezahlen.
Während VW e-Golf und Mercedes B-Klasse Electric-Drive auf Basis konventioneller Fahrzeuge entstanden sind, geht der BMW seinen eigenen Weg. Jedoch profitiert er nur wenig von seiner aufwändigen Bauweise.
Um einen guten Stromer zu bauen, muss man das Auto nicht neu erfinden. Allerdings ist auch hier noch einiges an Detailarbeit gefragt, damit das E-Auto zur kompromisslosen Alternative wird.