Trotz unterschiedlichem Format und Layout macht die variable B-Klasse nach dem Modellwechsel auch der klassischen C-Klasse Konkurrenz. Wir stellen die beiden gegenüber.
Trotz unterschiedlichem Format und Layout macht die variable B-Klasse nach dem Modellwechsel auch der klassischen C-Klasse Konkurrenz. Wir stellen die beiden gegenüber.
Mercedes B oder C? Schon im optischen Auftritt wird die Wahl zur Charakterfrage.
Wer einen variablen, praxistauglichen Mercedes sucht, ist bei der neuen B-Klasse genau richtig. Klassischen Limousinen-Flair und hohen Komfort gibt es in der C-Klasse.
Beim Preis klafft zwischen B und C eine 6.000 Euro-Lücke. Der Mercedes B 200 ist ab 29.506, der C 180 als Avantgarde für 35.254 Euro zu haben.
Das Beladen fällt in der B-Klasse deutlich leichter. Mehr Variabilität bietet bei Mercedes nur der Viano.
Nominell verfügen B 200 und C 180 über die gleichen Leistungs- und Drehmomentwerte, werden aber von unterschiedlichen Motoren angetrieben.
Auch bei der technisch eng verwandten B-Klasse kann der Airbag ohne Unfall auslösen. Die aktuelle Baureihe W246 baut Mercedes seit Herbst 2012.
Der C 180 wird von einem weniger kultivierten 1,8-Liter-Vierzylinder angetrieben. Beide Motoren leisten 156 PS und entwickeln ein maximales Drehmoment von 250 Nm, das bei der B-Klasse ab 1.250, bei der C-Klasse ab 1.600 Touren anliegt.
Beim Sprint fährt die Limousine dem Kompakten davon. Der B 200 braucht neun Sekunden um auf Landstraßentempo zu kommen.
Mit 8,5 Sekunden ist die C-Klasse ein wenig schneller, dafür genehmigt sie sich einen halben Liter mehr Benzin (9,3 L/100 km).
Wer in der Mercedes B-Klasse entspannt verreisen will, sollte auf das optionale Sportfahrwerk verzichten.
Beim Fahrkomfort legt die C-Klasse die Messlatte sehr hoch. Außerdem arbeitet ihre Lenkung dank Heckantrieb präziser.
Das Cockpit der B-Klasse wirkt moderner und frischer. Der Navi-Monitor ist freistehend.
In der C-Klasse sitzt der Navi-Monitor noch klassisch unter einer Hutze.
Die Rückbank der B-Klasse lässt sich bequem verschieben oder umklappen.
Der Fond der C-Klasse lockt mit einem spürbar edleren Ambiente.
Die geteilt umklappbare Rückbank für die Mercedes C-Klasse kostet 309 Euro Aufpreis.
Bis zu 666 Liter fasst der B-Klasse-Kofferraum dank der verschiebbaren Rückbank.
Reicht das noch nicht aus, können die Rückbank und der Beifahrersitz umgeklappt werden. Dann wächst das Volumen auf 1.545 Liter.
Der Kofferraum der Limousine schluckt 475 Liter Gepäck.
Knapper konnte eine B-Klasse noch nie an die C-Klasse heranfahren. Am Ende schnappt sich diese aber mit mehr Fahrkomfort und dem besseren Antrieb den Testsieg.