Wir vergleichen Allrad-Kompakte: Der Mercedes A45 AMG tritt gegen den BMW M135i xDrive an.
Wir vergleichen Allrad-Kompakte: Der Mercedes A45 AMG tritt gegen den BMW M135i xDrive an.
Im Windschatten setzt der Mercedes A45 AMG zum Überholversuch an. Wird er sich gegen den BMW M135i xDrive durchsetzen können?
360 PS leistet die Mercedes A-Klasse aus nur zwei Litern Hubraum. Soviel Leistung hat nicht mal ein Porsche 911 Carrera.
Der BMW kann dem nicht ganz folgen: 320 PS bringt der Reihensechszylinder im M135i xDrive an beide Achsen.
Der Bayer mit Allrad sprintet 0,3 Sekunden langsamer als der Mercedes auf 100 km/h: 4,9 Sekunden.
Gespanntes Auftreten des A45 AMG: Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt mit Launch-Control in 4,6 Sekunden.
Große Lufteinlässe und eine Spoilerlippe aus Carbon dominieren die Front des Affalterbachers mit Stuttgarter Wurzeln.
Die Initialen der gedopten A-Klasse. Die "45" steht für 45 Jahre ...
... AMG: Am 1. Juni 1967 gründen Hans Werner Aufrecht (A) und Erhard Melcher (M) das Unternehmen. Von Aufrechts Geburtsort Großaspach (G) stammt der dritte Buchstabe im Firmennamen.
Hohe Literleistung: AMG quetscht aus zwei Liter Hubraum 360 PS und 450 Nm, bei der Literleistung steht man so in der ersten Startreihe. Der Verbrauch: Durchschnittlich 13,4 Liter im Test.
Alles leuchtet hell: Das AMG-Cockpit empfängt den Gast mit einem freundlichem Ambiente, gewürzt mit ein wenig Schrillheit.
Auf Temperatur: klar-strukturierte Rundinstrumente im A45 AMG. Der rote Drehzahl-Bereich fängt ab 6.250 Touren an.
Auch mit dabei: Ein Infotainment-System mit Navi.
Getriebewählhebel: Warum die Form von Wahlhebeln immer neu erfunden werden muss, bleibt ein Rätsel. Mercedes setzt auf den Knauf.
Sportlich können auch Lüftungsdüsen sein. Hier mit roten Akzenten im Mercedes A45 AMG.
Im manuellen Modus werden die Gänge per Schaltwippe hinterm Lenkrad durchgeschalten.
Performance-Sitze: Ja! Die 2.143 Euro für die AMG-Performance-Sitze muss man definitiv ausgeben: ...
... bombiger Seitenhalt, dennoch bequem.
Üppige Dimensionen: Bei der Verzögerung spielt der Baby-AMG in der Männerliga: sehr gute Bremswerte und ein kompaktes Pedalgefühl.
Die Schokoladenseite: Das Heckteil des A45 AMG verzückt mit satten Rundungen und einem wütenden Klang aus den vier Auspuffrohren.
Zweiflutig trompetet der M135i seine sechszylindrige Soundkomposition in die Umwelt.
Mit Schwung um die Ecke: Der BMW M135i xDrive quittiert Kurven prinzipiell mit einem feinen Lächeln.
Aufgrund der neutraleren Gewichtsverteilung fährt sich der BMW, ähm... neutraler. Die A-Klasse untersteuert mehr am Kurveneingang als der Bayer.
Die Münchner Initialen: "M" für die Motorsport GmbH. Die Typenbezeichnung trügt: Keine 3,5 Liter Hubraum ...
... sondern "nur" drei. Dafür aber zwangsbeatmet. Der Reihensechser bleibt der sympathische Maßstab. 320 PS leistet das Triebwerk.
Geschmückte Einstiegsleisten auch beim BMW: Er grüßt den Fahrer mit seinem Modellnamen.
Fest gesessen: Bei der Sitzqualität lässt BMW gar nichts anbrennen. Doch das Hardcore-Gestühl im AMG ist nochmal besser.
Schnell gewippt: BMW packt die Wahl für das Fahrzeug-Setup (Lenkung, Gaspedal und Fahrwerk) in einen Wippenschalter.
Serienmäßig mit Start-/Stoppautomatik: BMW M135i xDrive. Das hilft: 11,4 Liter Durchschnittsverbrauch im Test.
Schuhlöffel-Design: Das Achtganggetriebe kann bei BMW über den klassischen Schalthebel oder über die Schaltpaddel bedient werden.
Klarheit als Stilmerkmal: Verspieltheit ist nicht die Sache von BMW, die Bordsysteme erschließen sich ohne Handbuch.
iDrive gibt's auch im Einser-BMW. Das zunächst kritisierte Bedienkonzept hat sich klassenübergreifend durchgesetzt.
Sportbremse: Der M135i xDrive kann optional mit der M-Bremse bestellt werden.
Mercedes übernimmt die Führung in der Kompetenzkategorie "Sportlichkeit", kostet jedoch auch knapp 5.000 Euro mehr als der BMW M135i xDrive. Ohne Extras.