Das Siegerauto der Paris-Dakar von 1983 gilt als verschollen, doch Rallye-Fan ...
Das Siegerauto der Paris-Dakar von 1983 gilt als verschollen, doch Rallye-Fan ...
... Jörg Sand hat den Mercedes 280 GE perfekt nachgebaut.
Der GE brüllt wie ein wildes Tier, seine Räder zerfetzen die Piste, schleudern den Dreck meterweit.
Der Macher: Jörg Sand, G-Modell-Spezialist.
1983. Der erste und bis heute letzte Dakar-Sieg von Mercedes. Am Steuer: Jacky Ickx.
Das Original: die Fahrer Jacky Ickx und Claude Brasseur vor ihrem Dakar-Boliden.
Kennzeichen und Zusatzscheinwerfer wie beim Original von 1983.
Der 2,8-Liter-Sechszylinder leistet 170 PS; 50 weniger als das Original.
Für ausreichend Traktion sorgen spezielle Sandreifen von Michelin.
Karg eingerichtetes Rallye-Cockpit. Navigationshilfen? Nicht 1983.
Nur ein Tripmaster anstelle einer modernen Navigationszentrale.
Der GE von Jörg Sand musste zuerst kräftig abspecken. Das komplette Interieur inklusive ...
... der Heizungsanlage fliegt raus, ...
... Motorhaube, Kotflügel, Türen und die ...
... Seitenscheiben werden gegen entsprechende Teile aus Kunststoff getauscht, die Stoßstange sowie ...
... die Heckklappe gegen passenden Ersatz aus Aluminium.
Manuelles Vierganggetriebe, Sperren, Allradantrieb zuschaltbar.
Die Rückleuchten müssen von schräg hinten sichtbar sein.
Original oder Nachbau? Schwer zu sagen – die Optik stimmt.
Reserveradhalterung über dem Zusatztank.
Im Heck garantiert ein 150-Liter-Zusatztank die nötige Reichweite.
Kommunikation? Nur per Gegensprechanlage in den Helmen.
Nur in schnellen Kurven oder in langen Drifts wirkt der Mercedes mit dem kurzen Radstand und ...
... dem recht hohen Schwerpunkt etwas kippelig.
So ein G-Modell ist auf losem Grund noch immer eine Ansage.