5.095 mm ist der McLaren MP4-31 lang - das ist gesundes Mittelmaß. Der Radstand wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Zentimeter. Die Anstellung der Karosserie ist mit 1,9 Grad genauso hoch wie bei Red Bull und Force India.
5.095 mm ist der McLaren MP4-31 lang - das ist gesundes Mittelmaß. Der Radstand wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Zentimeter. Die Anstellung der Karosserie ist mit 1,9 Grad genauso hoch wie bei Red Bull und Force India.
Am letzten Testtag spendierte die Aerodynamik-Abteilung einen neuen Frontflügel. An den Kaskaden hatte sich etwas getan.
Eine ganz neue Idee ist der Schlitz in der Frontflügel-Aufhängung.
McLaren begann die Tests mit einer zusätzlichen Lufthutze in den vorderen Radträgern (rechts). Später verschwand der Kühleinlass.
Noch immer ist der S-Schacht an Bord. Bei den Tests ist uns dieser Schnappschuss durch die Stellwände gelungen.
Äußerlich präsentiert sich das System fast unverändert. Vor den Leitblechen wird die Luft unter der Nase angesaugt ...
... über 2 getrennte Kanäle geht es oben wieder raus.
Eine weitere innovative Idee findet sich in der Geometrie der Vorderradaufhängung. Der hintere obere Querlenker liegt aus aerodynamischen Gründen niedriger als der vordere.
Mit FloViz-Farbe wurde überprüft, ob die Luft auch wirklich so über die Aufhängung strömt, wie zuvor in der Simulation und im Windkanal berechnet.
In der zweiten Testwoche brachte Honda einen neuen Motor mit etwas verändertem Packaging. Die Folge waren stärker unterschnittene Seitenkästen.
Die Leitbleche vor den Lufteinlässen wirken noch sehr konservativ.
Von oben wirkt das Heck etwas breiter als vor dem Motor-Wechsel.
Hier der Vergleich von hinten. Der alte Lufteinlass (links) war tatsächlich etwas kleiner dimensioniert. Die neue Motorhaube geht vor allem auf der oberen Seite weiter auf. Unten entsteht dafür mehr Platz, damit die Luft ungehindert über den Diffusor fließen kann.
Während der Testfahrten bekam der MP4-31 auch noch einen eleganten Monkey-Seat verpasst.
Der Heckflügel ist sehr aufwändig gestaltet. Der untere Bereich der Endplatten wurde im Laufe der Tests mit Metallklammern verstärkt.
Den gezackten Rand am Unterboden hatte McLaren schon 2015 eingeführt.
Neu ist die Heckflügel-Stütze, die jetzt durch das Auspuffrohr geht. Dank Blitzlicht ist uns dieser Schuss gelungen, bei dem man gut sieht, wie breit die Pylone im Rohr ist.