Das zeitlose RX-7-Design im chromfreien Stil der späten Siebziger kann sich noch heute sehen lassen.
Das zeitlose RX-7-Design im chromfreien Stil der späten Siebziger kann sich noch heute sehen lassen.
Das schokoladenbraune, gut erhaltene Interieur passt optisch hervorragend zum Grün der Lackfarbe. Ein Glanzlicht setzt das formschöne Lederlenkrad.
Zum Beladen öffnet sich nur der Mittelteil der Glaskuppel. Die Rückenlehne der Notsitze lässt sich umklappen.
Die kühlerlose Sportwagen-Front mit Klappscheinwerfern lässt dem Design wenig Spielraum: Porsche 924 und Triumph TR 7 lassen grüßen.
Unterwegs sorgt der rare Japaner für viel Gesprächsstoff unter Autokennern.
Der Wankelmotor versteckt sich unter den Nebenaggregaten und wird von vier Zündkerzen befeuert.
Cosmo Sport 110 S (1967). Sportcoupé nur für den japanischen Markt.
Mazda RX-2 (1970 ) auf Basis des Mazda 616.
Mazda RX-3 (1971). Im Rennsport erfolgreich. Erster Wankel-Mazda in BRD.
Mazda RX-4 (1972). Auch als Limousine und Kombi.
Mazda RX-5 (1975). Luxuscoupé mit 135 PS.
RX-7 der 2. Generation. Auch als Cabrio (1989).
RX-7 der 3. Generation (1991). Turbo mit 280 PS, über 80 000 Mark
Mazda RX-7, Seitenansicht
Der RX-7 ist das erfolgreichste Wankelauto aller Zeiten. Nach einer längeren Tour kann man den Hype von damals sehr gut verstehen. Es ist nicht nur der turbinenartig hochdrehende Motor, sondern das überzeugende Gesamtpaket, das den noch heute frisch und knackig wirkenden Mazda auszeichnet: die exzellente Übersicht, das präzise Handling, der leichtfüßige Auftritt und der relativ große Innenraum, der wie ein zweisitziger Kombi wirkt. Spezialisten und eine riesige Fan-Gemeinde setzen sich dafür ein, dass die Motoren wohl ewig rotieren. Youngtimer-Redakteur Franz-Peter Hudek