Bei auto motor und sport im Vergleichstest: Mini Cooper Cabrio und Mazda MX-5 1.8 Kaminari.
Bei auto motor und sport im Vergleichstest: Mini Cooper Cabrio und Mazda MX-5 1.8 Kaminari.
Im Mini finden vier Erwachsene Platz, im Mazda beschränkt sich der Cabrio-Spaß auf zwei Personen.
Der Heckantrieb des Mazda macht Spaß, beansprucht das ESP allerdings regelmäßig.
Der Frontantrieb des Mini Cooper Cabrio bietet eine überraschend gute Querdynamik.
Auch wenn es anders scheint: Das Mini Cooper Cabrio bietet mehr Radstand als der Mazda MX-5.
Mit 122 PS brachte es der Testwagen in 10,8 Sekunden von null auf 100 km/h.
Von 60 auf 100 km/h ging es in 12,5 Sekunden (vierter Gang) und von 80 auf 120 km/h in 16,9 Sekunden.
Das Verdeck des Mini Cooper Cabrio dämmt erstaunlich gut - Konversation bei voller Fahrt ist kein Problem.
Das Stoffverdeck des Mini Cooper Cabrio lässt sich per Knopfdruck öffnen und schließen.
Innerhalb von 15 Sekunden ist es alles Frischluft-bereit. Zögerliche können auch die Schiebedachfunktion nutzen.
Das Interieur kann durchaus wie hier gezeigt aussehen. Vom akzeptablen Basispreis bleibt dann jedoch nicht mehr viel übrig.
Leider wird der obere Teil des Drehzahlmessers im Mini Cooper vom Lenkrad verdeckt.
Tacho. Nicht vom Lenkrad verdeckt, aber unleserlich und unpraktisch über der Mittelkonsole positioniert.
Äußerst komfortabel ist die Rückbank im Mini Cooper Cabrio nicht, aber immerhin finden zwei Erwachsene Platz.
Praktisch: Der Mini-Kofferraum ist dank Durchlademöglichkeit sogar bei offenem Verdeck nutzbar.
Das Mini Cooper Cabrio liegt beim Testverbrauch bei 8,1 Liter/100 Kilometer.
Mit 126 PS brachte es der Testwagen in 9,2 Sekunden von null auf 100 km/h.
Von 60 auf 100 km/h ging es in 10,4 Sekunden (vierter Gang) und von 80 auf 120 km/h in 16,1 Sekunden.
Das Stoffverdeck des Mazda MX-5 dämmt nicht besonders. Wer wert auf die Akustik legt, sollte zum 1.600-Euro-teuren Hardtop greifen.
Dann fällt allerdings der schnelle Übergang von schwarzem Stoffhimmel zum Freilufterlebniss weg, ...
... denn mit einem Handgriff wird der Mazda MX-5 im Nu zum Frischluft-Therapeuten.
Maschinen können nicht immer alles besser und schneller. Ein Butterbrot schmieren beispielsweise. Oder das Softtop des Mazda MX-5 öffnen.
Abgesehen von ein paar Zierelementen aus einem chromähnlichen Material bleibt das MX-5-Cockpit sehr sachlich und problemlos bedienbar.
Die Sitze im Mazda MX-5 bringen den Fahrer und den Beifahrer in sportliche Asphaltnähe.
Das Cockpit des Mazda MX-5 ist erfreulich nüchtern und verzichtet auf Spielereien, die der Mini nicht lassen kann.
Das Füngang-Getriebe des Mazda MX-5 macht so Spaß, dass die Daseinsberechtigung von Doppelkupplungs-Getrieben hinterfragt wird.
Trotz der hohen Ladekante lässt sich der Mazda MX-5 besser beladen als das Mini Cooper Cabrio.
Der Mazda MX-5 1.8 liegt beim Testverbrauch bei 8,8 Liter/100 Kilometer.