Mittelklasse-Kombis mit Zweiliter-Dieselmotoren für rund 30.000 Euro im Vergleich.
Mittelklasse-Kombis mit Zweiliter-Dieselmotoren für rund 30.000 Euro im Vergleich.
Besonders in der Dynamic-Ausführung wirkt die Front des Mazda 6 mit neuem Grill und spezieller Schürze sportlicher als die eher konservativen Gesichter von Passat und Laguna.
Unter den Hauben stecken 140 PS, nur dem Laguna stehen 150 PS zur Verfügung.
Unterschiedliche Heckansichten stehen für eigenständige Charaktere: ...
... nüchtern sachlich der VW, sportlich-dynamisch der Mazda, gediegen-elegant der Renault.
Die Zuladung fällt beim Passat mit 1.731 Liter beziehungsweise 577 Kilogramm sehr üppig aus.
Hohe Fahrsicherheit, aber leichte Einschränkungen bei der Agilität wegen der komfortablen Federung.
TDI: neuerdings mit Common-Rail statt Pumpe-Düse.
Materialauswahl und Verarbeitung geben beim Passat ebenso wenig Anlass zur Kritik wie die perfekte Bedienbarkeit des Cockpits.
10,4 Sekunden genehmigt sich der VW für den 100 km/h-Sprint.
Großes Fach unter dem stabilen Ladeboden anstelle eines Reserverades.
Mazda 6: Kräftig modellierte vordere Kotflügel, gute Übersicht nach hinten dank schmaler D-Säulen.
Als Einziger bietet der Mazda serienmäßig ein stabiles Trennnetz, das hinter den Rück- oder Vordersitzen aufgespannt wird.
Besonders in den lang übersetzten oberen Gängen wirkt der in die Jahre gekommene Zweiliter zäh und zugeschnürt.
Mazda-Diesel mit Grauguss-Motorblock und Alu-Kopf.
Cockpit mit viel Hartplastik beim Mazda 6.
Für exakt 30.000 Euro ist der Mazda 6 in der Dynamic-Linie ziemlich komplett ausgestattet.
Bedienung von Navi, Bordcomputer, Klimaanlage und Soundsystem im Lenkrad.
Das Netz soll Fondpassagiere vor Zugluft schützen.
Der schräge Heckabschluss schränkt das maximale Ladevolumen des Grandtour ein.
Der Grandtour meistert die Fahrdynamik-Versuche der Testprofis als Schnellster.
Abstriche beim Komfort müssen die Renault-Hinterbänkler hinnehmen.
Diesel von Renault: kräftig, kultiviert und durstig.
Laguna-Cockpit mit Schwächen beim Anzeige-und Bedienkonzept.
Was man beim Renault in der Anschaffung spart, legt man bei den laufenden Kosten doppelt und dreifach wieder drauf - unter anderem wegen hoher Vollkaskoprämien und Spritkosten.
Separat zu öffnendes Heckfenster im Paket mit Trennnetz und Laderaum-Unterteilung für 400 Euro.
Überraschend große Bandbreite beim Verbrauch der Zweiliter-Dieselmotoren:
7,4 Liter der Passat, 8,4 Liter beim Mazda 6 und der Renault hat einen Testverbrauch von 8,8 Liter auf 100 Kilometer.