Der Maserati fürs Volk: Mit dem Biturbo gelang den Italienern 1982 ein Erfolg. Ab 10.000 Euro gibt es gepflegte Exemplare.
Der Maserati fürs Volk: Mit dem Biturbo gelang den Italienern 1982 ein Erfolg. Ab 10.000 Euro gibt es gepflegte Exemplare.
Maserati-Besitzer Alejandro de Tomaso setzte mit dem Biturbo auf höhere Stückzahlen - und erreichte in der Spitze mehr als 5.300 Exemplare 1983.
Die Motoren waren kleiner schwächer als bei den Vorgängern. Es ging los mit einem Zweiliter-V6 der dank doppelter Aufladung 180 PS erreichte. Das reichte im Biturbo für eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h.
Die Besatzung wird im Biturbo umschmeichelt - von Leder, Holz und Veloursstoffen.
Auch im Fond des Biturbo geht es elegant zu. Die Passagiere machen es sich in Missoni-Velourspolstern bequem.
Und der Kofferraum bietet genügend Platz für einen Wochenendausflug zu viert.
Der anfängliche Erfolg verblasste allerdings recht schnell - es gab technische Probleme und einen zweifelhaften Ruf.
Markiert das obere Ende unserer Einsteiger-Maserati: Rund 37.000 Euro sind für einen gepflegten Maserati Merak fällig.
Dafür gibt es den Motor des Citroën SM: Dreiliter-V6 mit 190 PS und eine Spitze von 240 km/h.
Der Maserati Merak wurde von 1972 bis 1983 gebaut. Er ist verwandt mit dem Bora, doch statt V8-Motoren bekam der Merak V6.
Neben dem Motor entstammen auch das Armaturenbrett und die hydropneumatische Federung dem Citroen SM.
Speziell für den italienischen Markt gab es auch eine Zweiliter-Version - wegen der "Luxus-Steuer" auf Motoren mit mehr als 2 Liter Hubraum.
Biturbo als Limousine: Die Modelle 420 bis 430 bieten als Viertürer einen höheren Nutzwert.
Die Limousinen gab es ab 1984 - und auch als 24-Ventiler. Zunächst war der 2,5-Liter-VIerzylinder mit 200 PS verbaut.
1988 kam der 430 - eine facegeliftete Version des 420. Für Vortrieb sorgt ein 2,8-Liter-V6-Biturbo mit 225 PS.
Die Modelle 420 bis 430 wurden von 1984 bis 1994 gebaut und sind ab rund 10.000 Euro zu haben.
Ab 1986 wurden in dem 420 die Einspritzer-Triebwerke verbaut. Basismotor war der 185 PS-V6.
Gut bestücktes Armaturenbrett mit 7 Uhren, die Ladedruckanzeige ist unten zwischen Tacho und Drehzahlmesser zu sehen.
1988 erweiterte Maserati die Biturbo-Familie mit dem Karif.
Das zweisitziges Coupé erreicht mit dem 248 PS-V6 233 km/h. Der Karif wurde von 1988 bis 1991 gebaut.
Basis war der Biturbo SPyder, der einen festen Dachaufbau bekam. Die doppelt aufgeladenen V6-Triebwerke leisten 224 bis 285 PS.
Im Innenraum gab es Alcantara und Leder, Klimaanlage, Walnussholz-Einlagen sowie ein Holzlenkrad aus Ulmenholz serienmäßig. Rund 15.000 Euro kosten gute Exemplare.
Gran Turismo: Der Maserati Kyalami erschien 1976 und stellte mit seinem 4,2-Liter-V8-Triebwerk mit 255 PS den souveränen Gleiter dar.
Der Innenraum wird von dem massigen Armaturenträger und der breiten Mittelkonsole dominiert.
Die Höchstgeschwindigkeit des von 1976 bis 1982 gebauten Kyalami beträgt 235 km/h, Rund 35.000 Euro kostet er in gepflegtem Zustand.
Als letzte Karosserieform des Biturbo kam im Herbst 1984 der Spyder auf den Markt.
Der Zagato-Entwurf des offenen Biturbo wurde von 1985 bis 1994 gebaut.
Der kompakte Sportler bekam ein knapp geschnittenes Verdeck, das sich sehr gut in die Linie integriert.
Der V6 mit 2.790 cm3 Hubraum leistet 224 PS und beschleunigt den Spyder auf bis zu 230 km/h. Gepflegte Autos kosten ab etwa 13.500 Euro.
Platz und kantige Eleganz: Der Maserati Quattroporte III ist der letzte mit dem Alfieri-V8.
Im Quattroporte leistet der 4,9-Liter-V8 280 PS - ausreichend für 230 km/h.
Der Entwurf stammt von Giugiaro, die dritte Generation der Luxuslimousine wurde von 1979 bis 1990 gebaut.
Rund 23.000 Euro sind fällig, wenn man als Besitzer das Ambiente aus Leder und Holz genießen möchte.
Während der Biturbo-Ära bekam der Quattroporte III den Namen Royale.