Ab etwa 12.000 Euro gibt es fahrbereite Maserati 3200 GT, der Neupreis lag bei seiner Premiere bei 142.900 Mark.
Ab etwa 12.000 Euro gibt es fahrbereite Maserati 3200 GT, der Neupreis lag bei seiner Premiere bei 142.900 Mark.
Das Markenzeichen Maseratis, der Dreizack, stammt vom Neptunbrunnen der Stadt Bologna. Beim 3200 GT ist er recht dezent am Kühlergrill montiert.
Der Biturbo-V8 des 3200 GT stammt in seinen Grundzügen aus dem Shamal. Bei 6.250/min leistet er 370 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 491 Nm bei 4.500/min.
Die unverwechselbare Form des Sportcoupés kommt aus dem Italdesign-Studio von Giugiaro. Die Linie überzeugt aus jeder Perspektive.
Die charakteristischen Bumerang-Leuchten hat nur der Maserati 3200 GT.
Unter der Leitung von Enrico Fumia entstand das Innenraumdesign. 6 Rundinstrumente mit fein ziselierten Skalen. Der rote Bereich beginnt bei 6.500/min.
Groß genug und bequem auch für Erwachsene: die zweite Reihe.
Zunächst waren nur die Zehnspeichen-Felgen in 18 Zoll erhältlich. Sondermodelle tragen 15 Speichen.
Die Fahrleistungen des Maserati 3200 GT überzeugen: In weniger als 5 s ist Tempo 100 erreicht, erst bei 280 km/h verharrt die Tachonadel.
Maserati ist älter als 100 Jahre: Die Brüder Alfieri, Bindo, Carlo, Ernesto und Ettore Maserati gründen die Marke am 1. Dezember 1914 in Bologna. Seit 1993 gehört Maserati zu Fiat.
Schokoladenseite des Maserati 3200 GT ist das Heck.
Doch auch die Seitenlinie mit ansteigender Fensterlinie und der breiten C-Säule ist stimmig. Chrom sucht man bei dem Sportwagen übrigens vergebens.
Nur die Einfassung des Grills trägt ein wenig Hochglanzschmuck.
Zwischen 1998 und 2001 baute Maserati von dem 3200 GT und GTA insgesamt 4.795 Exemplare.
Die Fondpassagiere nehmen auf gut ausgeformten Sitzen Platz.
Die Biturbos von Maserati starteten zu Beginn der 80er nicht eben glücklich. Der 3200 GT ist als letzter Vertreter dieser Art auch der erste der neuen Ära unter Ferrari-Regie: zuverlässiger, standfester. Ebenso stark emotionalisierend wie pflegebedürftig – und genauso schön wie schnell.
Maserati 3200 GT, Frontansicht
Als 2002 der Nachfolger kam, hieß dieser nur noch Maserati Coupe. Statt des altgedienten 3,2-Liter-V8 spendete Ferrari einen neu entwickelten 4,2-Liter-V8.
Ein Jahr zuvor stellte Maserati auf der IAA den Spyder vor. Mit dem Modellwechsel verlor der Sportwagen seine Bumerang-Heckleuchten.
Der Spyder erreicht 280 km/h, die geschlossene Version kommt auf 285 km/h. Der Verbrauch liegt bei rund 18,6 Litern pro 100 km.