Lichtblicke. Der schicke Kleinwagen von Welt leuchtet mit Bi-Xenonscheinwerfern - gegen Aufpreis natürlich.
Lichtblicke. Der schicke Kleinwagen von Welt leuchtet mit Bi-Xenonscheinwerfern - gegen Aufpreis natürlich.
Beim Audi A1 beläuft sich die Zuzahlung dafür auf 900 Euro, beim Lancia Ypsilon sind es 890 Euro ...
... und beim Mini One kosten die Bi-Xenon-Scheinwerfer 690 Euro Aufpreis.
Der Grundpreis des Lancia Ypsilon 0.9 Twinair Platinum liegt bei 16.850 Euro, allerdings wäre für den Preis mehr Komfort schön gewesen.
Den Sprint von null auf 100 km/h absolviert der 85 PS starke Lancia Ypsilon 0.9 Twinair in 13,3 Sekunden ...
... und ist somit hinter Audi A1 und Mini One der trägste Kleinwagen in diesem Vergleichstest.
Überraschend: Da die mittig platzierten Instrumente gut ablesbar sind, gibt es wenig daran zu meckern - an den verstreuten Schaltern dagegen schon.
Der Lancia Ypsilon 0.9 Twinair war der sparsamste der drei Kleinen: 6,3 Liter/100 Kilometer.
Die Tachoanzeige ist gut ablesbar und da der Lancia Ypsilon keine sportlichen Ambitionen verfolgt, beginnt sie auch erst ab der Neun-Uhr-Position.
Gangwechsel machen mit dem Lancia Ypsilon 0.9 Twinair keinen Spaß, die Wege des Fünfganggetriebes sind zu lang.
Die Sitze im Lancia Ypsilon werden keine Komfort-Medaille gewinnen: Zu hoch montiert, die Beinauflage zu knapp.
Die Mitfahrer auf den Rücksitzen sitzen unbequem und durch die steilen Lehnen zu aufrecht.
Der Kofferraum ist dank der robusten Filzverkleidung erfreulich praktisch und bietet Platz für 245 Liter.
Werden die Rücksitze umgeklappt bleibt zwar noch eine Stufe in der Ladefläche, die fasst dann aber bis zu 828 Liter Gepäck.
Blitzschnell orgelt der Twinair-Motor bei 6.000 Umdrehungen pro Minute in den Drehzahlbegrenzer.
Der Audi A1 1.2 TFSI Ambition ist mit einem Grundpreis von 17.200 Euro der teuerste Kleinwagen dieses Tests.
Für den Sprint von null auf 100 km/h benötigt der 86 PS starke Audi A1 1.2 TFSI 11,8 Sekunden ...
... und lässt damit auch den Mini hinter sich, der ganze zwölf PS mehr unter seiner Haube hat.
Fehlerfrei: Mit viel Gelb versucht Audi das Cockpit aufzupeppen - an der tadellosen Ergonomie ändert die grelle Farbe natürlich nichts.
Schalten: Sechs statt fünf Gänge täten dem TFSI-Triebwerk des Audi A1 1.2 TFSI gut.
Auf den bequemen Vordersitzen bietet Der Audi A1 Platz für Fahrer jeder Größe.
Hinten sieht das Ganze allerdings anders aus: Die Sitze sind sehr hoch montiert und dick gepolstert.
Die Rücksitze lassen sich inklusive Sitzfläche nach vorn klappen und vergrößern das Ladevolumen so von 270 auf 920 Liter - stufenlos.
Komfort und Sicherheit stehen bei der Fahrt mit dem Audi A1 im Vordergrund. Der Testverbrauch liegt bei 6,5 L/100 km.
Der Grundpreis des Mini liegt mit 16.850 Euro auf dem Niveau des Lancia. Allerdings bekam letzter die Bestnote in Sachen Ausstattung, der Mini die schlechteste.
Im Sprint von null auf 100 km/h positioniert sich der Mini mit 12,2 Sekunden zwischen dem A1 und dem Ypsilon.
Verbessert: Inzwischen verwendet Mini für das verspielte Cockpit Kunststoffe, die nicht mehr so billig wirken wie einst - wurde auch Zeit.
Drücken: Im Sport-Modus kommuniziert der Mini One noch direkter mit dem Fahrer.
Die Sitzheizung für Fahrer- und Beifahrersitz im Mini One ist in drei Stufen verstellbar.
Die tief montierten, sportlich konturierten Sitze gehören leider nicht zur Serienausstattung des Mini One.
Will man die zweite Sitzreihe belgen oder verlassen, heißt es kleinmachen. Hinten gibt es viel Sitzhöhe und wie gewohnt wenig Beinfreiheit - in dieser Hinsicht ist er der geizigste unter den Testkandidaten.
Auch in Sachen Kofferraumvolumen ist er der knausrigste: Gerade mal 160 Liter sind es.
Werden die Rücksitze des Mini One umgeklappt, bleibt zwar eine unpraktische Stufe, aber dann passen immerhin 680 Liter Gepäck rein.
Der 1,6-Liter-Motor des Mini One bringt die Vorzüge der modernen Turbotechnik gekonnt rüber.
Am Ende hat der Audi A1 mit Sicherheit, Komfort und Variabilität die Nase ganz deutlich vorn.