Wir fliehen mit dem Vergleichstestwagen VW Golf R Cabriolet und dem KTM X-Bow GT vor der kalten Witterung nach Süden.
Wir fliehen mit dem Vergleichstestwagen VW Golf R Cabriolet und dem KTM X-Bow GT vor der kalten Witterung nach Süden.
Gardasee, wir kommen! Gibt es eine schönere Umgebung, um zwei Autos "oben-ohne" zu erfahren?
Wir gehen mit den gegensätzlichen Open-Air-Sportlern auf Kurvenpirsch.
Die Begleiter auf dem Trip: Ein Kohlefaser-Extremsportler sowie ein VW Golf R Cabriolet.
Die Gemeinsamkeit: sie haben ein ähnliches Zweiliter-Motorenherzstück aus dem Regal des Volkswagenkonzerns.
Kernig, aber nicht nervig: Der Zweiliter-TSI mit 265 PS macht das R Cabriolet zum stärksten Golf Cabrio in der Geschichte bisher.
Der von Motorenpartner Audi gelieferte TFSI, der ebenfalls wie das Aggregat im VW Golf R Cabriolet über 1.984 cm³ Hubraum verfügt leistet 285 PS.
Eine Leistungsdifferenz von 20 PS klingt nach Peanuts, doch KTM X-Bow GT und VW Golf R Cabriolet leben schon rein akustisch in zwei unterschiedliche Galaxien.
Neuer Flügeltürer: Mit Scheiben sowie nötigen Zusatzbauteilen wiegt der GT 57 Kilo mehr als der X-Bow ohne Scheibe.
Mit 963 Kilo stemmt der Golf allein schon 80 Kilo mehr auf die Vorderachse, als der X-Bow mit beiden Achsen zusammen auf die Waage bringt.
Mit Sechsgang-DSG schrubbt der Stoffmützen-Golf in 6,4 Sekunden auf Tempo 100 (VW Golf GTI Cabrio: 7,4 s).
Mit Stoffmütze: Der R öffnet sein Verdeck elektrohydraulisch in 9 Sekunden.
Für den X-Bow gibt es nun ebenfalls ein notdürftiges Stoffverdeck.
Während bisher Rollsplitt und Insekten der Besatzung ins Gesicht geprasselt sind, sorgt eine neu entwickelte Windschutzscheibe aus Laminatverbundglas dafür, ...
... dass der Orkan im offenen Cockpit von Windstärke zwölf auf eine frische Brise zurückgeht.
Ungefilterter Fahrspaß: 31,3 Meter Bremsweg aus 100 km/h ohne ABS sind auch für Sportwagen mit ABS eine Kampfansage.
Da geht noch mehr: Trotz größerer Bremse hat der R nicht die besten Bremswerte und fällt mit leichtem Fading auf.
Ready to race? Schon vor dem Motorstart macht der KTM X-Bow GT klar, für welche Gangart er konzipiert wurde.
Die Kurvenhatz ist mit dem KTM X-Bow äußerst Freude spendend.
Minimalistisches Cockpit ohne klassisches Armaturenbrett. Dafür aber: Klassisches Schaltgetriebe mit sechs Gängen.
Push-Rod-Federung wie in der Formel 1: KTM X-Bow GT.
Die Brembo-Bremsanlage beißt fest zu: Das Bremsmanöver von 100 km/h auf 0 schafft der X-Bow wenig als 32 Metern.
Schönstes Wetter begrüßt uns bei der Fahrt nach Trentino oder Trient in Südtirol.
Klar geordnetes Cockpit im VW Golf R. Wertige Verarbeitung wie gewohnt
Bequemes und dennoch sportlich geschnittenes Sitzambiente im Golf R Cabriolet.
Der VW Golf R Cabriolet kommt mit dem VW 6-Gang-DSG.
Serpentinenabfahrt mit dem KTM X-Bow GT oder: "Das Insekt im Kurvenwald".
Im KTM X-Bow erlebt man ungefilterten Fahrspaß.
Das Golf R Cabrio ist eher etwas für Flanierer, die Restkomfort hoch schätzen können.
Freier Eintritt: Mit einer Fahrzeughöhe von 1,20 m könnte das Thema Park- und Mautgebühren im KTM X-Bow schnell auf die kostenfreie Art gelöst werden.
"X-Bow: Die collste Kreation aus Österreich seit Wiener Schnitzel und Kaiserschmarrn."