Mit über 500 PS auf der Autobahn Porsches jagen. Mit maximalem Drift über einen Rallyekurs braten. Und danach ein bisschen Bergsteigen.
Mit über 500 PS auf der Autobahn Porsches jagen. Mit maximalem Drift über einen Rallyekurs braten. Und danach ein bisschen Bergsteigen.
Der Korres P4 schafft das dank seines revolutionären Fahrwerks.
Wenn Ihnen der Name Korres nichts sagt, ist das kein Wunder: Der P4 ist ein Prototyp, benannt nach seinem Erfinder Dimitris Korres, einem griechischen Ingenieur und Architekt.
Obwohl der Korres P4 alleine mit seinen Leistungsdaten aufhorchen lässt – 505 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 300 k m/h sprechen eine deutliche Sprache – ist es vor allem der Unterbau der Supercar-Flunder, der für große Augen sorgt.
Hier findet sich das von Dimitris Korres ersonnene Fahrwerk, das ziemlich anders als alles andere ist.
Wenn der Korres P4 sich im Sportwagenmodus auf eine Gesamthöhe von 1.250 Millimeter duckt, fährt sich das Auto wankarm und direkt.
Mit der mittelhohen Einstellung ist der Allradler dann beispielsweise gerüstet, um mit vollem Alarm einer WRC-Rallyestrecke durchzupeitschen.
order- und Hinterachse sowie die beiden Räder einer Achse sind über Stelllenker mechanisch miteinander verbunden.
Das System kommt ohne teure und defektgefährdete Steuertechnik aus, wie sie beispielsweise mit einem ähnlichen Konstruktionsziel Land Rover bei der Luftfederung des Range Rover einsetzt.
Der zweite Schlüssel zum Alleskönner ist die Verstellbarkeit des Fahrwerks vom Cockpit aus, auch während der Fahrt.
Um unglaubliche 50 Zentimeter lässt sich der Korres P4 von der tiefsten auf die höchste Fahrwerkstufe variieren.
Mit der Höherlegung um einen halben Meter und der gewaltigen Verschränkung gibt es dann im Gelände kaum noch ein Halten.
Der Korres P4 klettert über Felsbrocken und Stufen, als wäre es das Normalste der Welt.
Je höher das Fahrwerk ausgefahren wird, desto weicher reagiert es.
Mit der mittelhohen Einstellung ist der Allradler dann beispielsweise gerüstet, um mit vollem Alarm einer WRC-Rallyestrecke durchzupeitschen.
Kein leeres Versprechen: Korres ließ Rallye-Legende Tommi Mäkinen einen Stint mit dem P4 fahren.
Der vierfache Rallye-Weltmeister, hier im Gespräch mit Konstrukteur Dimitris Korres, zeigte sich anschließend tief beeindruckt.
Testfahrer und Projektmanager Stoyan Gosevits, ein in der Formel 3 erfahrener Pilot (links) bei den Testfahrten mit dem Ingenieur Dimitris Korres.