Von wegen Diesel ist unsportlich: Der VW Golf GTD fordert die Konkurrenz heraus. Mit im Ring stehen: BMW 120d, Opel Astra GTC Biturbo und Seat León FR.
Von wegen Diesel ist unsportlich: Der VW Golf GTD fordert die Konkurrenz heraus. Mit im Ring stehen: BMW 120d, Opel Astra GTC Biturbo und Seat León FR.
Der Opel ist der stärkste Kontrahent: Satte 195 PS stehen bei ihm im Datenblatt. Da können die anderen nur unschuldig dreinschauen, nicht aber mithalten. Zumindest auf dem Papier.
Der Schein täuscht, aber dazu später mehr. Der BMW 120d leistet 184 PS, genau wie der VW Golf GTD und der León von Seat. Das sind 11 PS weniger als im Opel.
Spanischer Sprinter: Bei den Beschleunigungs-Messungen setzt der Seat seine geringe Masse in gute Werte um.
Die LED-Scheinwerfer kosten übersichtliche 990 Euro Aufpreis.
Seat Leon FR 2.0 TDI, Heckansicht
Seat Leon FR 2.0 TDI, Cockpit
Seat Leon FR 2.0 TDI, Fahrersitz
Seat Leon FR 2.0 TDI, Schalthebel
Seat Leon FR 2.0 TDI, Motor
Seat Leon FR 2.0 TDI, Auspuff, Endrohr
Seat Leon FR 2.0 TDI, Seitenspiegel
Seat Leon FR 2.0 TDI, Typenbezeichnung
BMW 120d, Opel Astra GTC Biturbo CDTI, Seat Leon FR 2.0 TDI, VW Golf GTD
VW Golf GTD, Frontansicht
VW Golf GTD, Seitenansicht
VW Golf GTD, Heckansicht
VW Golf GTD, Frontansicht
Niedersächsisches Naturtalent: Hinsichtlich Materialgüte und Verarbeitung lässt der Golf alle anderen im Regen stehen.
VW Golf GTD: Handschaltung statt DSG, so haben wirs gern.
Das Golf-Cockpit weiß mit Übersichtlichkeit zu überzeugen.
Ähnlich bequeme Sitze bietet bestenfalls noch der BMW. Doch wo ist das Sperrdifferenzial?
Ordentlich Dampf hat der VW Golf GTD mit 184 PS schon unter der Haube. Geht gut, hat aber das obenrum-frei-rausdrehen nicht erfunden.
Lackierte Bremssättel wie beim Bruder GTI.
Verchromte Endrohre markieren das heck des VW Golf GTD ...
... genau wie das Logo.
Klappe auf, Deckel drauf: So schüchtern sich die drehmomentstarken Zweiliter-Triebwerke optisch präsentieren – sie nehmen alle keine Gefangenen.
Agiles Fahrverhalten, dynamisches Handling: Das sind seit jeher die Stärken von BMW.
Der BMW 120d macht hier keine Ausnahme. Er umrundet den Kleinen Kurs in Hockenheim an schnellsten.
Übersichtliches Cockpit mit zum Fahrer geneigter Mittelkonsole.
Das Achtgang-Automatikgetriebe gibt es in vielen BMW-Modellen – es funktioniert prima.
Dreht gut, klingt knurrig. Der Diesel macht seine Aufgabe ausgesprochen gut. Er ist der drehfreudigste im Quartett.
Ähnlich gute Sportsitze wie im VW Golf GTD. Da setzt man sich wirklich gerne rein.
Der Selbstzünder leistet 184 PS und wuchtet 380 Nm maximales Drehmoment auf die Hinterräder. Der BMW ist der einzige mit Heckantrieb im Vergleich.
Bayerischer Beißer: Gut, dass der dynamische Einser über sehr gut verzögernde Bremsen verfügt.
Klingt langweilig, ist es aber nicht. Der 1er weiß auch mit Diesel-Antrieb zu überzeugen.
Wen haben wir noch im Vergleich? Nun, da wäre noch der Rüsselsheimer Zungenbrecher Opel Astra GTC Biturbo CDTI.
Der Astra ist das leistungsstärkste Fahrzeug im Vergleich.
Hessischer Heißsporn: Auf dem Datenblatt sticht der Astra die Konkurrenz aus – leider auch beim Gewicht.
Toll sind das annähernd neutrale Eigenlenkverhalten und das hohe Gripniveau.
Das Cockpit ist mit vielen Knöpfen bestückt und nicht ganz so übersichtlich wie VW Golf oder BMW 1er.
Geschaltet wird wie beim Golf mit einer Sechsgang-Handschaltung.
Leider fehlte es dem Testwagen an anständigen Sitzen mit genügend Seitenhalt...
... der Motor am Biss und Drehfreude. Bis 3.000 Umdrehungen ist der Antritt des Opel Astras jedoch stark.
Einiges zu tun bekommen die Bremsen beim Fahrzeuggewicht von 1.574 Kilogramm.
Zwei Auspuffrohre entlassen die Abgase und den Diesel-Klang in die Umwelt.
Mutige Insignien: GTC steht für die dreitürige Variante. Biturbo lässt dann doch mehr Bums erhoffen als letztlich vorhanden ist.
Dem Opel würde eine Diät und ein weniger raues Getriebe guttun. Ansonsten hält er sich tapfer.