Fünf Kombis auf Eis: Der Mazda 6 Kombi (Grundpreis 35.090 Euro) fordert seine Mitstreiter Ford Mondeo Turnier (36.130 Euro), Honda Accord Tourer (37.830 Euro), Opel Insignia Sports Tourer (36.725 Euro) und VW Passat Variant (37.500 Euro) heraus.
Fünf Kombis auf Eis: Der Mazda 6 Kombi (Grundpreis 35.090 Euro) fordert seine Mitstreiter Ford Mondeo Turnier (36.130 Euro), Honda Accord Tourer (37.830 Euro), Opel Insignia Sports Tourer (36.725 Euro) und VW Passat Variant (37.500 Euro) heraus.
Nichts für schwere Jungs: Bei Mazda und Honda fällt die Zuladung mit 530 und 475 kg eher knapp aus.
Ford Mondeo Turnier: Mehr als nur groß, denn der Lademeister kann auch Komfort.
Da klemmt nichts: Präzise geführtes Gepäckrollo im Ford.
Das große und glattflächige Ladeabteil verkraftet die höchste Zuladung: 637 kg.
Im großzügigen Innenraum stören jedoch einfach wirkende Kunststoffe und Bedienelemente.
Problemlos ablesbare Instrumente mit großem Bordcomputer-Display entschädigen dafür wiederum.
Honda Accord Tourer: Der Sport-Kombi mag lieber fahren als einladen.
Voluminöse Radkästen erschweren die Nutzbarkeit des Kofferraums.
Große Zusatzfäch unter dem Boden bieten allerhand zusätzlichen Stauraum.
Der Honda verwöhnt mit einem sportliches Cockpit sowie kurzem und präzise geführten Schalthebel.
Das Navigationssystem reagiert nur mit Verzögerung auf Tastenbefehle; die Lenkradfernbedienung ist leicht überladen.
Mazda 6 Kombi: Der hochwertige Neuling glänzt mit praktischen Details. Sein Skyactive-Vierzylinder dreht für einen Diesel erstaunlich leichtfüßig bis an die 5.000/min-Marke.
Das flach auslaufende Dach kostet ein paar Liter Maximalvolumen.
Die Rückbank lässt sich dafür mit einem Griff flachlegen.
Hochwertige Kunststoffe und übersichtlich angeordnete Klimaregler im Innenraum des Mazda 6.
Die TomTom-Navigation ist mit 500 Euro Aufpreis vergleichsweise günstig und lässt sich leicht bedienen.
Opel Insignia Sports Tourer: Dem Kraftpaket geht Komfort vor Laderaum.
Die nicht allzu üppige Kopffreiheit im Fond lässt großgewachsene Menschen klein aussehen.
Eine voluminöse Heckschürze und die hohe Ladekante stören beim Beladen.
Das Insignia-Cockpit bietet äußerst bequeme Sitze und einen blickgünstig hoch gelegenen Bildschirm.
Die Mittelkonsole ist dagegen überfrachtet und mit teils doppelt vorhandenen Bedienelementen belegt.
VW Passat Variant: Der ausgewogene Allrounder hat nur kleine Schwächen.
Für einen ebenen Ladeboden muss die Sitzfläche nach vorn.
Der hochwertig ausgekleidete Gepäckraum bietet einige Zusatzfächer.
Ein aufgeräumter Fahrerarbeitsplatz mit viel Alu-Dekor und hübscher Analog-Uhr.
Die zahlreichen Assistenzsysteme lassen sich nur über das Bordcomputer-Menü aktivieren.
Fazit: Außer beim Antrieb kann der Passat in vier von fünf Wertungskategorien punkten. Seine Ausgewogenheit ist wohl die größte Stärke des VW Passat.