Kia Procee’d, Opel Astra GTC und Seat León SC versprechen als Zweitürer neben sportlicher Linienführung hohe Alltagstauglichkeit.
Kia Procee’d, Opel Astra GTC und Seat León SC versprechen als Zweitürer neben sportlicher Linienführung hohe Alltagstauglichkeit.
1.448 kg Leergewicht. Damit schleppt der Astra fast fünf Zentner mehr herum als der León und drei mehr als der Cee’d.
Um im sechsten Gang von 80 auf 120 km/h zu beschleunigen, braucht der Kia 9,8 Sekunden länger als der Seat Leon SC.
Der León wirkt fast zierlich, ist gut acht Zentimeter kürzer als der Procee’d und fast 24 kürzer als der GTC. Der verbraucht viel Länge mit seiner flachen Front.
León SC: SC für Sport Coupé. Aber als FR ist er mehr Sport als Coupé.
Schmalere Dachsäulen sichern gute Aussicht, trotz knapper Abmessungen viel Platz.
Das Seat-Cockpit wirkt reduziert, ...
... der Touchscreen erfordert Konzentration.
Das Sechsganggetriebe des Seat bietet passend gestufte Gänge.
Übersichtliche Steuerung der Klimaanlage.
Die sportlich geschnittenen Sitze bieten guten Komfort.
Als FR trägt der Leon SC serienmäßig Sportsitze.
Mit den größeren Seitenscheiben verbessert sich auch das Raumgefühl im León-Fond.
Hinter die breite Heckklappe passt fast exakt so viel wie in den GTC. Hohe Innenkante.
Die schmalen Rückleuchten werden von der Heckklappe geteilt.
Der Seat rollt auf 17 Zoll-Felgen mit 225/45er Reifen.
Markantes Tagfahrlichtdesign am Seat Leon.
Mit 21.520 Euro ist der Seat der Günstigste im Testtrio.
Procee’d: Außen extrovertierter, innen so integer wie der Viertürer.
Die schnittigere Linie stylt den Kia bis in die Außenspiegel. Schlechte Rundumsicht.
Es gibt viel zu bedienen, ...
... und jede Funktion mit einer eigenen Taste: unübersichlich.
Die Klimabedienung gibt keine Rätsel auf.
Das Sechsganggetriebe lässt sich exakt schalten, die Gangstufen sind aber zu lang gewählt.
Die Parkbremse funktioniert elektrisch.
Der Kia zeigt sich auf verschiedenen Wegen kontaktfreudig.
Der Kia verschachtelt seine Instrumente.
Glänzende Türgriffe und verchromte Türöffner machen auf Wertigkeit.
Die Kia-Sitze sind hoch montiert und bieten wenig Halt.
Ein Procee’d der Gemütlichkeit: Im Fond bietet der Kia fast unverändert viel Platz.
Wie bei den anderen stört die hohe Innenkante; dafür eine Ebene bei geklappter Bank.
Der Kia kostet ab 21.590 Euro.
Kia-Scheinwerfer mit markanter Tagfahrlichtleiste.
Wie der León rollt der Cee’d auf 17-Zoll- Reifen der Dimension 225/45.
Schmale Blinker in den Außenspiegeln.
Tropfenförmige Rückleuchten am Kia.
Der Kia-Direkteinspritzer leidet an Durchzugsschwäche und Drehmüdigkeit.
Astra GTC: Schick, dynamisch, aber mit Übergewicht unterwegs.
Flache A-Säulen verschlechtern Raumgefühl und Übersicht.
Übersichtlicher wird es nicht mehr werden im Astra J, ...
... viele Schalter machen es kompliziert.
Die Sechsgangschaltung im Opel lässt Raum für Verbesserungen.
Auch im Astra GTC wird elektronisch parkgebremst.
Der Tempomat lässt sich vom Lenkrad aus bedienen.
Die Opel-Türen werden mit Aluminiumlook-Applikationen und Chrom aufgewertet.
Die Opel-Sitze sind bequem.
Auch im GTC bleibt trotz der flachen Dachlinie noch genügend Raum für Erwachsene.
Wegen des kleinsten Klappenausschnitts am umständlichsten zugänglicher Kofferraum.
Das Xenon-Adaptivlicht des Opel ist hervorragend.
Der Opel Astra GTC kostet 26.030 Euro.
18-Zöller mit 235/50er Reifen bekommt der GTC in der teuren Innovation-Ausstattung, die Hiperstrut-Vorderachs-Aufhängung immer.
Zweigeteilte Rückleuchten auch am Opel.
Der Opel-Turbo dreht zäh und hat eine große Anfahrschwäche.