Platz 51: Der Jeep Renegade. Das Modell kommt im Juli 2018 auf 400 Pkw-Neuzulassungen. Im bisherigen Jahresverlauf 2018 wurden 2605 Fahrzeuge dieses Typs erstmals zugelassen.
Platz 51: Der Jeep Renegade. Das Modell kommt im Juli 2018 auf 400 Pkw-Neuzulassungen. Im bisherigen Jahresverlauf 2018 wurden 2605 Fahrzeuge dieses Typs erstmals zugelassen.
4,26 Meter misst der Jeep Renegade vom einen Ende bis zum anderen. Doch der dreitürige Jeep Wrangler ist kürzer, vom 3,3 Meter kurzen Urahn Jeep Willys einmal ganz zu schweigen.
Dabei ist der Renegade eigentlich schon ziemlich viel Auto dafür, dass ihn manche Markbeobachter hartnäckig als „sub-kompakt“ missverstehen, erwachsen ist er allemal.
Der Jeep Renegade erhält im Frühjahr ein kleines Update für den Innenraum mit neuem Infotainment und im 2. Quartal dann ein echtes Facelift.
Und tatsächlich: der Renegade ist ein echter Jeep, eben in seiner Klasse.
Das liegt an ein paar ganz ordentlichen Eckwerten, allen voran die Gesamtübersetzung.
Das erste Jeep-Modell seit langem, an dessen Beleuchtung es nichts zu meckern gibt. Da kommen dann doch die europäischen Gene durch.
In der Limited-Variante ist der Jeep Renegade recht hübsch möbliert.
Das Universal-Entertainmentsystem kennt man aus diversen anderen Jeep- und Fiat-Modellen.
Nur das mit den unzähligen Jeep-Zitaten an den unmöglichsten Stellen des Wagens...
... ist dann doch ein bisschen zu dick aufgetragen.
Großfamilien im Sommerurlaub werden nicht glücklich, doch im Alltag für eine dreiköpfige Familie kann man sich den Renegade durchaus als Erstwagen vorstellen.
Mit umgelegten Rücksitzen entsteht eine nicht ganz ebene Ladefläche.
Mit seinen 140 PS wirkt der Zweiliter-Multijet nicht zwingend schwächlich. Dass der grundsätzlich durchzugsstarke Diesel dennoch nicht als echter Reisser in die Jeep-Geschichte eingehen wird, liegt eher an seiner Peripherie.
Der Limited hat serienmäßig den schlüssellosen Zugang und einen Startknopf an Bord, Schlüssel fummeln war gestern.
E.T. läst grüßen: aufgesetzte Luftausströmer im spacigen Design.
Über den Verbrauch des Jeep Renegade mit 140-PS-Diesel und Automatik lässt sich weder positives noch negatives berichten – er liegt voll im Mittel dieser SUV-Klasse.
Im Normalbetrieb dürfen 6,5 bis 7,0 Liter eingeplant werden, die Fünf vor dem Komma schafft man nur mit komatöser Fahrweise.
Was dagegen aus der Masse hervorsticht, ist das Platzangebot im Jeep Renegade.
Sieht man ihm von außen gar nicht an, doch tatsächlich kommen da drin vier Erwachsene durchaus passabel unter, wenn sie keine all zu großen Ansprüche an das Reisegepäck stellen.