Der Peugeot 308 steht auf einer neuen Plattform. Ein Vergleich mit Seat León und Hyundai i30 klärt, welche Chancen er hat.
Der Peugeot 308 steht auf einer neuen Plattform. Ein Vergleich mit Seat León und Hyundai i30 klärt, welche Chancen er hat.
Mit dem neuen 308 ist Peugeot wieder auf Augenhöhe mit seinen Konkurrenten.
Seat León: Sportlich und sparsam, aber straff.
Der Seat Leon SC 1.4 TSI FR kostet ab 21.870 Euro.
Der Spanier bietet mit 451 kg die geringste Zuladung.
Dafür ist er beim Sprint von Null auf 100 km/h mit 9,4 Sekunden der Schnellste.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 202 km/h.
Die Leon-Lenkung arbeitet gefühlvoll.
Im Slalom ist der Spanier schneller als die Konkurrenz.
Ihm hilft dabei das straff abgestimmte Fahrwerk.
Der Leon lässt sich enorm schnell durch Kurven pressen.
Das Seat-Cockpit bietet wenig Flair.
Einfache Bedienung, ...
aber kleiner Navi-Bildschirm.
Das Seat-Getriebe bietet besten Schaltkomfort.
Verschließbare Ablage in der Mittelkonsole.
Als FR ist der Leon sportlich ausgestattet.
Die FR-Ausstattung bringt sportlich ausgeformte Sitze mit.
Im Fond bietet der Seat weniger Kopffreiheit als die Wettbewerber.
Der Seat-Kofferraum schluckt zwischen 380 und 1.210 Liter.
Stufe im Laderaum bei umgelegter Rückbank.
Die Konkurrenz bietet mehr Stauraum.
Trotz der geringsten Leistung fährt der León seinen Gegnern mit Leichtigkeit davon.
Peugeot schickt den 308 als Herausforderer ins Rennen.
Peugeot 308: Individuell mit Charme und sehr komfortabel.
Der Peugeot 308 125 THP ist ab 20.850 Euro zu haben.
Der Franzose darf 504 Kilogramm zuladen.
Mit 203 km/h ist der Franzose knapp der Schnellste.
Der Testverbrauch liegt bei 7,1 Liter.
Der Peugeot wirkt unerwartet sportlich.
Seine Lenkung spricht direkt an.
Kurven nimmt er präzise und neutral.
Hoher Fahrkomfort, überraschende Dynamik, viel Platz und bezahlbare Assistenzsysteme. Der 308 ist wieder auf Augenhöhe.
Minimalistisches Cockpit mit kleinem Lenkrad.
Instrumente mit ungewöhnlichem Design.
Nützlich: webbasierte Apps.
Auch im Peugeot dürfen sechs Gänge sortiert werden.
Mittelkonsole mit Minimalknopfbestückung.
Der Drehzahlmesser dreht ungewohnt von rechts nach links.
Die Peugeot-Sitze sind nicht ganz so gut, wie die im Seat.
Im Fond geht es deutlich enger zu als im Hyundai, es fehlt an Beinfreiheit.
Der Peugeot-Kofferraum schluckt zwischen 420 und 1.228 Liter.
Der Peugeot bietet den größter Kofferraum im Test.
Wer die Lehnen nach vorne umklappt, erntet allerdings eine Stufe.
Dem 1,6-Liter-Turbo fehlt es einfach an Kraft.
Dritter im Bunde ist der Hyundai i30.
Hyundai i30: Solide und gut ausgestattet, aber durchzugsschwach.
Zu haben ist der 135 PS starke Koreaner ab 22.200 Euro.
Mit 516 kg bietet er die Höchste Zuladung.
Als Sauger bleibt der i30 durchzugsschwach.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 195 km/h.
Mit 8,2 Liter hat der i30 den höchsten Testverbrauch.
Um die Hütchen ist der i30 klar der Langsamste.
Der i30 agiert träge.
Auch in der Wedelgasse fällt der Hyundai zurück.
Der i30 glänzt mit solider Verarbeitung.
Übersichtliche Mittelkonsole und bunte Armaturen.
Der Direkteinspritzer verlangt nach hohen Drehzahlen und viel Schaltarbeit.
Rundinstrumente in tiefen Tuben.
Praktisch: die Ablagen.
Die Lenkunterstützung lässt sich einstellen.
Auch ein Sportmodus steht zur Wahl.
Der Fond bietet das beste Platzangebot und lockt mit weichen, optionalen Ledersesseln.
Auch vorne sitzt man gut.
Der Hyundai-Kofferraum fasst zwischen 378 und 1.316 Liter.
Umgelegt ergibt sich eine ebene Ladefläche.
Als Einziger punktet der i30 mit zusätzlichen Fächern unter dem Ladeboden.
Sein Direkteinspritzer muss ohne Turbo auskommen.
Am Ende gibt es ein klares Ergebnis nach Punkten.
Der Seat bleibt vor dem Peugeot. Abgeschlagen dagegen der Hyundai.