Kleinwagengipfel: Der aufgefrischte Hyundai i20 stellt sich nun in kleiner Motorisierung Peugeot 208 und Skoda Fabia.
Kleinwagengipfel: Der aufgefrischte Hyundai i20 stellt sich nun in kleiner Motorisierung Peugeot 208 und Skoda Fabia.
Der Skoda Fabia hat mittlerweile über fünf Jahre auf dem Buckel, was kein Nachteil sein muss.
Der Fabia ist ein Kleinwagen der letzten Generation: schmal und hoch.
Die große Innenhöhe beschert dem Passagieren im Fabia aber ein gutes Raumgefühl.
Die Fahrwerksabstimmung im Skoda geriet stramm im Sinne der Fahrsicherheit.
Der 86 PS starke Turbomotor treibt den Tschechen flott voran.
Mit einer Spurtzeit von 11,7 Sekunden auf Tempo 100 hängt er die Wettbewerber klar ab.
Die Strenge des Fabia zeigt sich auch in einfachen, aber guten Materialien.
Zur Kontaktaufnahme trägt der Fabia eine Buchs direkt auf der Armaturentafel.
Mit einem Ladevolumen von 300 bis 1.163 Liter bietet der Skoda den größten Laderaum.
Auch auf den vorderen Sitzen bietet der Skoda viel Platz.
Die Höhe im Fond gleicht die durch die geringe Breite verursachte Enge aus.
Vier plus Turbo sorgen für gute Noten bei Temperament und Laufkultur.
Mit viel Platz und einem kräftigen Motor punktet sich der Skoda Fabia an die Spitze des Feldes.
Ganz neu ist der Peugeot 208, neu ist auch sein 1,2-Liter-Dreizylinder.
Der 82 PS starke Dreizylinder hat nur 118 Nm Drehmoment und gibt sich entsprechend anfahrschwach.
Heck-Tick: Der Peugeot 208 zeigt viel Stoßfänger, eine kleine Scheibe und eine hohe Ladekante.
Peugeot hatte nur zweitürige 208 82 VTi. Karosserie-Kriterien wurden parallel an einem viertürigen 208 HDi 70 bewertet.
Der Peugeot 208 tritt breit und stämmig auf.
Im Peugeot 208 entscheidet die Statur, ob der Fahrer die Instrumente ablesen kann, oder eben nicht.
Zur Kontaktaufnahme hält der Franzose verschiedene Buchsen unten in der Mittelkonsole bereit.
Die Stufe im Kofferraum stört bei umgeklappten Lehnen, ansteigende Fläche. Das Ladevolumen reicht von 285 bis zu 1.076 Liter.
Der Peugeot präsentiert sich modern und stilvoll eingerichtet.
Auch der Fond des zweitürigen 208 erklettert sich leicht.
Drei Zylinder bringen den 208 müde in Schwung, halten ihn dann auf Trab.
Der Peugeot punktet in den Kriterien Handling, Komfort und Kosten. Der Motor wirft ihn aber zurück. Am Ende bleibt Platz zwei.
Lächel mal: der Hyundai i20 tritt mit aufgefrischter Front und Tagfahrlicht an.
Der Koreaner leidet vor allem unter seinem zähen Vierzylinder-Motor.
Der 1,2 Liter ist durchzugsschwach und drehunwillig.
Die gut abgestimmte Fünfgnagschaltbox sorgt dennoch für einen Spurtzeit von 14,0 Sekunden.
Im Stil gleicht der seit 2009 gebaute i20 nun größeren Hyundai.
Im Test-Mittel konsumiert der Hyundai i20 7,4 Liter auf 100 Kilometer.
Das Silber ist weit davon entfernt, Alu zu sein. Dafür glänzt der Koreaner mit einer leichten Bedienung und einem hochwertigen und soliden Interieur.
Die Musi spielt im i20 leicht und schnell auch von Mr. Jobs MP3-Spieler.
Der Hyundai spiegelt das Bild der Heckkamera im Innenspiegel ein.
Große Klappe beim i20. Stufe, aber Bank und Lehne klappen. Das Ladevolumen variiert zwischen 295 und 1.060 Liter.
Auch im Hyundai wird es auf der Rückbank eng mit drei Personen.
Insgesamt gibt sich der i20 aber geräumig.
Vier lethargische Pötte bescheren dem Hyundai i20 86 PS und 121 Nm Drehmoment.
Die Lenkung im i20 ist miserabel, der schwache Motor kratzt an der Grenze zur Untermotorisierung.
"Auch weil er so schmal ist, verbindet der Fabia Kompaktklasse-Aroma mit wuseliger Wendigkeit" Sebastian Renz mag kompakte Kleinwagen.