Minicars sind klein, bezahlbar und perfekt für die Stadt. Mit dem Karl will Opel den Sprung an die Spitze des Minicar-Segments schaffen.
Minicars sind klein, bezahlbar und perfekt für die Stadt. Mit dem Karl will Opel den Sprung an die Spitze des Minicar-Segments schaffen.
35,8 m Bremsweg warm. Aus 100 km/h steht der Karl 3,6 Meter früher als der i10. Das heißt: Der Hyundai würde dem Opel mit 30 km/h ins Heck donnern.
6,3 l/100 km Super verbrennt der Twingo im Test – das entspricht 146 Gramm CO2/km und ist viel. Ein 150 PS starker Seat Leon TDI lag im Test bei 144 g/km.
Nicht nur dem Namen nach ein echter Opel. Und ein Siegertyp. Der Karl lässt die Konkurrenz hinter sich und erobert den Minicar-Thron.
In der Ausstattung Exklusiv hat der Opel Karl einen kamerabasierten Spurhalteassistenten.
Der Karl benötigt 15,4 Sekunden, um von 0 auf Tempo 100 zu beschleunigen und gewinnt damit den Sprintwettbewerb unter den Minicars.
Es gibt nur einen Motor, dafür den richtigen: Quirliger und temperamentvoller Dreizylinder mit 75 PS unter der Haube.
Nicht einfach klein gemacht, sondern für die Größe optimiert ist der bisherige Minicar-Meister Hyundai i10.
In der Grundausstattung kommt er mit einem Dreizylinder und 67 PS. Damit bringt er es auf 155 km/h in der Spitze.
Leer wiegt der i10 973 Kilogramm und braucht für den Spurt auf Tempo 100 genau 15,8 Sekunden.
Falls noch Geld unterm Kopfkissen liegt: Der 87-PS-Vierzylinder kostet nur 500 Euro mehr.
Nach fast vier Jahren klein geblieben, aber doch etwas alt geworden, der VW Up.
Obwohl nur 3,54 Meter lang, kann man über das Platzangebot im Up nicht meckern.
Hinter der steilen Rückbank findet man einen großen Kofferraum, der sich mit einem Zwischenboden aufteilen lässt.
Auch VW-Kunden haben die Wahl zwischen einem Motor mit 60 oder 75 PS.
Platz 10: Der Renault Twingo III kam in Frankreich 2018 auf 46.372 Neuzulassungen.
Der Renault ist in unserem Vergleichstest der einzige mit Heckantrieb, was leider zu Lasten des Kofferaums und der Beinfreiheit auf der Rückbank geht.
Unbeladen kommt der Twingo auf 932 Kilogramm, 428 kg darf laut Herstellerangabe noch draufgepackt werden.
Es gibt tatsächlich einen Motor. Doch der müde Einliter-Triple versteckt sich zu Recht. Die 71 PS reißen den Motor auch nicht aus seinem Schlaf.
Alle Minicars auf dem Laufsteg: Wir haben die vier Winzlinge im Vergleichstest gegeneinander antreten lassen.
Dass er auf dem Chevrolet Spark basiert und in Südkorea gebaut wird, merkt keiner – der Karl fühlt sich ganz nach Opel an.
Ob kantigen Hartplastikverkleidunge, pianolackschwarze Oberflächen oder das griffige Lederlenkrad - ImKarl sind verschiedenste Materialien optimal miteinander kombiniert.
Klasse ausgestattetes und gut funktionierendes Infotainment im Cockpit des Karl.
Bei Sonneneinstrahlung wirkt das Display leider etwas milchig.
Intellilink erlaubt die sichere Bedienung von Handy-Apps. Dank Carplay und Android-Auto lassen sich Podcast-Dienste, SMS-Diktierfunktion, der Musik-Streamer Spotify oder die Navi-Programme von Google und Apple problemlos nutzen.
Apple-Navigation mit Echtzeit-Verkehrsinfos. In unserem Text haben wir ein iPhone 6 mit dem Intellilink System im Karl gekoppelt.
Als Trend möbliert sich der i10 sogar ein wenig farbenfroher, ohne je die Einfachheit der Bedienung zu vernachlässigen.
Übersichtliche Anzeige im i10.
Kaffeemaschinen haben heutzutage mehr Tasten als der i10.
Es ist schon alles solide zusammengesteckt im Up, aber hartes Plastik und Leder, das aussieht wie Lederimitat, passt nicht so recht zu Preis und Anspruch.
Brillant am Twingo ist der extrem enge Wendekreis von 8,9 Metern. Drinnen haben sie ihn nett eingerichtet.
Das Aufsteck-Navi für den VW Up kostet 390 Euro und hat eine Freisprecheinrichtung.
Ein Blick ins Twingo Cockpit.
Spärliche Instrumente im Twingo: Über das Drehzahlniveau gibt kein Instrument Auskunft.
Ein, etwas umstandskrämerisches Infotainment System. Allgemein gewinnt das Twingo Cockpit keine Schönheitspreise.
Im Opel Karl ist die Sitzposition vorne komfortabel.
Der Hyundai bietet den bequemsten Einstieg und auf den Vordersitzen den intensivsten Halt.
Das Leder der Sitze im VW wirkt kaum wie echtes Leder.
Die Sitze im Twingo sind in Sachen Komfort noch verbesserungswürdig.
Im Opel Karl sitzt man bequem auf der gut gepolsterten Rückbank und hat zwei Zentimeter mehr Normsitzraum als bei i10 und Up.
In der Topausstattung Exklusiv ist der Opel Karl serienmäßig ein Fünfsitzer.
Die Beinfreiheit im i10 wird auch durch den größten Kofferraum in unserem Vergleichstest nicht großartig eingeschränkt.
Trotz seiner geringen Größe bietet der Up genügend Platz für vier Personen.
Knappes Platzangebot und unbequeme Zweierbank im Twingo. Schuld daran ist der Motor im Heck.
Kleiner, aber gut nutzbarer Kofferraum mit niedriger Stufe beim Karl.
Leicht erhöhter Schalthebel, großer Kofferraum und hohe Kante im i10.
Klasse: variabler Ladeboden beim VW Up. Der Up ist das einzige Modell mit Zwischenboden im Kofferraum.
Ebene Ladefläche, aber hohe Ladekante, drunter steckt ja der Dreizylinder.
Am bummeligsten kurvt der Twingo. Dagegen stehen sich Up und Karl ungern die Reifen platt, sie sind die Handling-Stars.