In Amerika gibt es Pick-ups in Hülle und Fülle. Bei uns in Europa findet man die tonnenschweren Fahrzeuge dagegen nur vereinzelt auf den Straßen. Dabei haben die Geländewagen einiges drauf.
In Amerika gibt es Pick-ups in Hülle und Fülle. Bei uns in Europa findet man die tonnenschweren Fahrzeuge dagegen nur vereinzelt auf den Straßen. Dabei haben die Geländewagen einiges drauf.
Ford ist in den USA die Marke schlechthin für Pick-ups. Seit 1948 gibt es die F-Serie. Der aktuelle F-150 wird bereits in der 13. Generation hergestellt. Die Topmotorisierung - ein 3.5-Liter-V6-EcoBoost-Motor - bringt es auf 462 PS.
Etwas besser für das Gelände ist der Ford F-150 Raptor geeignet. Mit einigen Modifikationen ausgestattet, bringt es dieser Pick-up auf 525 PS. Besonders die Reifen sind ein echter Hingucker.
Ford bietet bei seinen F-Modellen unzählige Karosserie- und Ausstattungsvarianten an - so auch beim F-250. Diese Modell-Variante gibt es seit 2017 in der vierten Generation. Unter der Haube summt ein 446 PS starker V8-Diesel-Motor.
Von der Motorisierung sind der Ford F-350 und der F-250 gleich. Die großen Unterschiede liegen bei der Bereifung. Der F-350 ist das einzige Modell, bei dem man sich aussuchen kann, ob hinten eine einfache oder doppelte Bereifung drauf soll.
Seit der zehnten F-Generation ist der Ford Super Duty ein eigenes Modell, zu dem die Typen F-250 und darüber gehören. Der Super Duty ist vor allem bei Behörden wie der Feuerwehr sehr beliebt.
Von der Motorisierung her ist der Chevrolet Colorado mit seinen 200 PS den meisten anderen Pick-ups unterlegen. Dafür ist er aber als zweitüriger Regular Cab erhältlich.
Der Chevrolet Silverado kommt auf ein Leergewicht von beinahe 3,8 Tonnen. Der Pick-up schafft es dennoch eine Zuladung von 2,3 Tonnen zu tragen. Bei vollem Gewicht ist der Silverado somit 6,1 Tonnen schwer - ein echter Panzer auf der Straße.
Der Dodge Ram ist in den USA ein sehr beliebtes Fahrzeug. Der Pick-up wird seit 1981 hergestellt. Der Kunde kann zwischen fünf Modellen, vier Kabinenformen, sechs Ausstattungsvarianten und mehreren Motoren seinen Ram auswählen.
Der Nissan Titan wird vom japanischen Hersteller nur für den nordamerikanischen Markt produziert. Die Kunden können zwischen einer Doppelkabine oder einem King Cab mit langer Ladefläche wählen. Es ist ein typisches Fahrzeug für das ländliche Amerika.
Der Nissan Patrol hat sich in seiner langen Geschichte seit 1951 von einem Geländewagen zu einem modernen Stadtauto entwickelt. Der luxuriöse SUV hat einen 5,6-Liter-V8-Benziner unter der Haube und kommt auf 405 PS.
Auch Toyota mischt bei den großen Pick-ups mit. Der Tacoma, der mittlerweile in der dritten Generation gebaut wird, ist bei der US-Army sehr gefragt. Das Fahrzeug wurde im Irak-Krieg und bei der Operation Enduring Freedom eingesetzt.
Um mit Ford mitzuhalten, hat Toyota 1999 den Tundra eingeführt. Bei den US-Kunden war der Pick-up auf Anhieb ein Verkaufsschlager, was wohl an der großen Ähnlichkeit zu den F-Modellen liegt.
Der bekannteste Pick-up von Toyota ist der Hilux. Die Japaner produzieren das Fahrzeug seit 1968 mittlerweile in der achten Generation. Früher war der Hilux vor allem als Nutzfahrzeug bei Handwerkern im Einsatz. Heute ist es eher ein Freizeitauto.
Noch älter als der Hilux ist der Toyota Land Cruiser. Das Fahrzeug gibt es bereits seit 1951. Ähnlich wie der Nissan Patrol hat der Land Cruiser eine gewaltige Wandlung vollzogen, vom groben Geländewagen zu einem modernen SUV.
Der Mitsubishi L200 ist seinem Genre treu geblieben. Der Pick-up hat seit 1978 zwar sein Aussehen modernisiert, er ist aber immer ein Pick-up fürs Gelände geblieben. Die aktuelle Version in Deutschland gibt es in mehreren 2,4-Liter-Diesel-Varianten.