Es kann nur einen geben - zumindest einen Ersten. Der Porsche 911 war 1965 der erste Targa.
Es kann nur einen geben - zumindest einen Ersten. Der Porsche 911 war 1965 der erste Targa.
Besonders gut verkaufte sich das G-Modell, das von 1974 bis 1989 gebaut wurde, zuletzt als 3,2.
Frühes G-Modell von 1976 mit 2,7 Litern und 165 PS. Die Leistungsangabe enttäuscht nur Menschen, die ihn noch gefahren sind.
Der Targa stellt den Missing Link zwischen Cabriolet und Coupé dar. Manche mögen ihn, viele denken, er sei überflüssig.
Alle Klappen hoch: Porsche ahnte schon, dass die amerikanischen Behörden dem Vollcabriolet den Garaus machen.
Daher schickten die Zuffenhausener die Variante mit stabilem Überrollbügel ins Rennen.
Das Dachteil lässt sich schnell abnehmen,...
... und schon lässt sich der freie Himmel über den Köpfen genießen.
Erstmals präsentiert wurde der Targa auf der IAA im Jahr 1965 noch mit Softwindow - diese frühen seltenen Versionen besitzen ein herausnehmbares Verdeck zwischen Überrollbügel und Motorhaube.
Ab 1969 gab es den Targa mit festem Glaselement aus Sicherheitsglas. Im Bild ist ein G-Modell zu sehen.
Das G-Modell wurde mit leichten optischen Retuschen von 1974 bis 1989 gebaut.
1989 folgte der Porsche 964, den es auch erstmals als Targa mit Allradantrieb gab.
Die nächste Generation ist der 993 - der letzte 911 mit luftgekühlten Motoren, der zudem als erster Targa ein elektrische Panorama-Dach besaß.
Ab 2001 gab es den wassergekühlten Porsche 996 Targa mit dem gleichen Dachkonzept wie sein Vorgänger.
Für die nächste Generation hatte sich Porsche überlegt, dass man die Targa-Modelle des 997 nur noch mit Allradantrieb anbot.
Auch der Targa des Porsche 911 Typ 991 ist nur mit Allradantrieb erhältlich.
Die Dachkonstruktion ist völlig neu. Der Targa ist zu einem Klappdach-Targa geworden.