Gut aufpassen: Von dem Ford Fiesta der dritten Generation gab es zwei XR2i - einen mit 1,6-8-Ventil-Triebwerk (1989 bis 1993) und einen mit 1,8-Liter-16-V-Motor (1991 bis 1994).
Gut aufpassen: Von dem Ford Fiesta der dritten Generation gab es zwei XR2i - einen mit 1,6-8-Ventil-Triebwerk (1989 bis 1993) und einen mit 1,8-Liter-16-V-Motor (1991 bis 1994).
Und um letzteren geht es hier, denn nur er ist mit seinen 130 PS eine echte Rennsemmel.
Der einst stärkste Fiesta in Deutschland glänzte mit einem modernen Vierventiler, dem modernsten Triebwerk, das im Ford-Regal zu finden war.
Der 1,8-Liter-Sauger mit dem Namenszusatz Zetec leistet 130 PS bei 5.500/min und stemmt bei 4.500/min 162 Nm auf die Welle.
Mit einem Leergewicht von 965 kg kommt er auf ein Leistungsgewicht von 7,3 kg pro PS - besser als ein VW Golf GTI 16V.
Damit sprintet er in 8,5 s auf Tempo 100 und erreicht 203 km/h auf der Ebene.
Innen gibt es eine für die Wagenklasse recht hochwertige Ausstattung mit Sportsitzen, die sehr guten Seitenhalt bieten.
Der Fiesta der dritten Generation (Typ GFJ)wurde von 1989 bis 1996 gebaut und war der erste, den man auch als 5-Türer ordern konnte.
Die Motorenpalette des Fiesta reichte vom Einstiegs-Benziner mit 50 PS bis zum heißen XR2i mit 130 PS. Zudem gab es zwei Dieselmotoren mit 60 und 77 PS.
In Großbritannien wurde der Fiesta XR2i als Fiesta S verkauft, ab 1992 als RS1800.
Der dritte Fiesta bekam ein modernes Fahrwerk mit Dreiecksquerlenkern vorn und einer Verbundlenker-Hinterachse.
Die Fiesta-Historie beginnt 1976 mit dem intern als "Bobcat" bezeichneten Projekts für einen modernen Kleinwagen. Der Name Fiesta soll von Henry Ford II gewählt worden sein. Für den Neuen wurde im spanischen Valencia ein neues Werk errichtet.
Auch in Köln wurde der Fiesta gebaut. Nach 6 Monaten waren 118.400 Fiesta verkauft worden - ein neuer Rekord für ein neues Automobil. Schon nach 32 Monaten waren 1 Million Fiesta verkauft.
Ab 1981 gab es eine Sportversion des Fiesta, den XR2 mit einem 84 PS starken 1,6-Liter-Motor.
Der OHV-Motor beschleunigt den Kleinen auf bis 170 km/h, der Landstraßenspurt von 0 auf 100 ist in 10,1 s erledigt.
Der erste Fiesta besitzt vorne MacPherson-Federbeine und hinten eine Starrachse mit Längslenkern und Panhardstab.
Ab 1983 wurde die zweite Generation des Fiesta eingeführt, der Typ FBD. Im Grunde handelt es sich um ein großes Facelift, doch er gilt intern als neue Modellgeneration.
Auch hier gab es einen XR2. Sein 1,6-Liter-Triebwerk leistet 97 PS und sorgt für gute Fahrleistungen.
Der Sprint auf 100 in weniger als 10 s, Topspeed von 180 km/h.
Die vierte Generation des Fiesta scheint unter Sparzwang entwickelt worden zu sein: Die Bodengruppe stammt fast unverändert von seinem Vorgänger, dafür gibt es karosserieseitig und bei der Innenausstattung starke Veränderungen.
Basismotor war immer noch der alte Kent-Motor, der auf einer Konstruktion aus den 50ern basiert. Der Fiesta MkIV wurde auch als Mazda 121 mit leichten Änderungen verkauft.
Es folgte der 5. Fiesta, der ab 1999 als facegeliftete Variante seines Vorgängers angeboten wurde. Auch er kam als Mazda 121 auf den Markt.
Eine echte Neukonstruktion war der 2001 vorgestellte Fiesta Mk VI (Typ JH1/JD3). Die neue Plattform war deutlich größer, das serienmäßige Sicherheitspaket kann sich sehen lassen.
Die Motorenpalette reicht beim Fiesta VI vom 60 PS-Benziner bis zum 150 PS starken Fiesta ST, zudem gab es zwei Diesel mit 68 und 90 PS.
2004 stellte Ford den Fiesta RSConcept mit einem 180 PS-Vierzylinder vor.
Im Jahr 2006 bekam der Fiesta ein größeres Facelift mit neu gestalteter Front und einem hochwertigeren Innenraum.
Zudem trug Ford mit Ausstattungsmerkmalen wie einem AUX-Anschluss, Bluetooth-Fähigkeit, einem Bordcomputer, Licht- und Scheibenwischerautomatik sowie Klimaautomatik der Moderne Rechnung.
2008 stellte Ford die 7. Generation des Fiesta vor, den es zunächst mit Motoren von 60 bis 120 PS sowie DIeslmotoren von 75 bis 95 PS gab. Später wurde die Motorenpalette durch moderne Dreizylinder (65 bis 140 PS) sowie einem 182 PS starken 4-Zylinder-Turbo erweitert.
2012 bekam der Fiesta sein erstes Facelift mit großem Kühlergrill und nochmals verbesserter Sicherheitsausstattung.