Der Ford Sierra läutete eine neu Ära ein. Jetzt wurde auf Aerodynamik und Leichtbau Wert gelegt.
Der Ford Sierra läutete eine neu Ära ein. Jetzt wurde auf Aerodynamik und Leichtbau Wert gelegt.
Doch zum Glück verabschiedete sich Ford beim Sierra noch nicht vom Hinterradantrieb.
Der Zweiliter-DOHC knurrt kräftig und ist wartungsarm: 120 PS bietet er obendrein auch noch.
Wirres Muster: Die Sitze im Sierra gleichen einer flimmernden Mattscheibe, sind aber bequem.
Das Cockpit mutet sehr kantig an, die Farbgebung ist Geschmackssache.
Mittlerweile gibt es den Sierra sogar für knapp unter 2.000 Euro. Na gut, das Auto will auch fast keiner haben. Warum eigentlich?
Beliebter war zumindest bei der Markteinführung noch der Vorgänger der Ford Taunus, ...
... der das Muscle-Car-Flair des Mustang ein wenig besser auffing.
Ebenfalls beliebt: der etwas ältere Granada I. Der Vorgänger des Scorpio wurde bis 1985 gebaut und gehörte zur oberen Mittelklasse.
Elegante Linienführung: Den Granada I gab es später sogar noch als Fastback, Tournier und Coupé.
Als Nachfolger des Ford Sierra kam Mitte der 90er-jahre der Ford Mondeo. Auch er wurde als Stufenheck, Fließheck und Kombi angeboten.
Die neueste Generation des Mondeo gibt es nun unter anderem als Hybrid. Die Systemleistung beträgt 177 PS.
Mit vielen Spoilern hatte eine 340 PS-starke Variante des Sierra sogar Auftritte in der DTM. Pilot war unter anderem Bernd Schneider.
Hans-Jörg Götzl über den Ford Sierra: "Ordentliche Fahrleistungen, billige Anschaffung und nur 1.115 Kilogramm Leergewicht. Eigentlich spricht nichts gegen den Ford Sierra. Man wird ihn halt nicht mehr los."