Als VW Golf GTI-Konkurrent machte der Ford Escort XR3i nicht wirklich einen Stich.
Als VW Golf GTI-Konkurrent machte der Ford Escort XR3i nicht wirklich einen Stich.
An der Optik lag es nicht unbedingt, denn auch der Escort zeigte klare Kante.
Zudem bietet er mehr Platz im Innenraum und das wohnlichere Ambiente.
Sieht man einmal von der Hartplastik-Landschaft ab.
Doch der Hauptgrund für den geringen Erfolgs waren die Leistungsdaten: Gegen Golf GTI und Kadett GSi war der XR3i klar im Nachteil mit seinen 105 PS.
Exzessives Tuning war lebensnotwendig - und wurde beim Escort XR3i leidenschaftlich betrieben.
Das ist ein Grund dafür, dass es heute kaum noch originale XR3i gibt. DOch der zweite Grund ist viel entscheidender.
Die Karosse ist einfach weggerostet. Die Rostvorsorge war klassenüblich miserabel.
Die wenigen Exemplare, die überlebt haben sind entweder in festen Händen - oder für kleines Geld zu bekommen - im Vergleich zu Golf GTI.
Recht gute Chancen hat man auf der Suche nach einem XR3i-Cabrio. Doch auch hier wird der Markt dünner.
Im Innenraum gibt es viel Hartplastik und wenig Charme.
Dafür Bediensatelliten-Stummel, die an Citroen erinnern.
Wer den Graugussmotor forderte, kam auf 194 km/h, mit Rückenwind und Anlauf konnte die 200er-Marke geknackt werden.
Blinker links gesetzt und rauf auf die Bahn - so dachten und handelten viele der jugendlichen XR3i-Fahrer.
Seitenhalt bieten langstreckentaugliche Recaro-Sitze.