In den wilden 70ern boomten Kitcars. Heute sind extrovertierte Bausatz-Vehikel selten.
In den wilden 70ern boomten Kitcars. Heute sind extrovertierte Bausatz-Vehikel selten.
Mit dem GTM Supercar rollt ein besonderes US-Exemplar im Münsterland.
Die Aerodynamik des GTM wurde in einem Windkanal der US-Air Force optimiert.
Spartanisch: Mehr als fünf Rundinstrumente braucht ein Sportler nicht.
Sportpaket: Leichtmetallräder, Pirelli-PZero-Reifen, Brembo-Bremsanlage
Leistungsspritze: Der LS1-Achtzylinder aus der Corvette C5 leistet im GTM Supercar 380 PS.
Nicht verstellbar: individuelle Anpassung der Schalensitze.
Das Getriebe stammt aus einem Porsche 911 des Typs 993.
Der GTM wiegt dank konsequenter Leichtbauweise lediglich 1.080 kg.
Trotz der geduckten Haltung, schluckt der Sportler Bodenunebenheiten erstaunlich gut.
Auch die Aerodynamik soll gut aufgestellt sein.
Bei 240 km/h verspricht der GTM abtriebswerte von gut 150 kg.
Tempo 100 soll nach 3,5 Sekunden der Geschichte angehören.
Auch die Brembo-Bremsanlage mit gelochten Scheiben ist gut für den Einsatz auf der Rennstrecke.
ESP und ABS hingegen gehören nicht dazu.
Das Fahrwerk ist nicht zu hart abgestimmt ...
... und damit prädestiniert für Landstraßen und die Nordschleife.
Der im Heck platzierte Corvette C5 Motor entfaltet sich tonal sehr präsent.
Der Diffusor trägt seinen Teil dazu bei, den Wagen auch bei höheren Tempi sicher in der Spur zu halten.
Die Optik erinnert an GT40 und ein wenig auch an Koenigsegg. Wer ein Sportgerät dieser Klasse sein Eigen nennt sieht darüber sicher gerne hinweg.