Das Miller Aerodynamik Coupé „Golden Submarine“ von 1917 war zu den heimliche Star des Goodwood Festival of Speed beim 20-jährigen Jubiläum.
Das Miller Aerodynamik Coupé „Golden Submarine“ von 1917 war zu den heimliche Star des Goodwood Festival of Speed beim 20-jährigen Jubiläum.
Der Rennwagen aus der Sammlung des US-Amerikaners Robert Boudeman startete auch bei der Jubiläumsparade mit ausgewählten Fahrzeugen.
Beim Start zog der Miller eine dicke, blaue Ölfahne hinter sich her. Der Vierzylinder wollte zunächst nicht anspringen.
Bei der ausgeklügelten Stromlinienform endet das Auspuffrohr genau in der Mitte des spitz zulaufenden Hecks, um die heißen Abgase für die Aerodynamik nutzen zu können – zumindest theoretisch.
Das Fahren mit dem Miller ist nicht ganz einfach. Nur zwei schießschartengroße Öffnungen ermöglichen einen Blick nach vorne auf die Strecke.
Miller-Besitzer Robert Boudeman war ein gefragter Gesprächspartner beim Festival of Speed. Die meisten Gespräche begannen mit der Frage. „Was ist das für ein Auto, Mr. Boudeman?“
Der Miller-Vierzylinder aus Aluminium mit einer obenliegenden Nockenwelle wurde ursprünglich für ein Flugzeug konstruiert, kam dort aber nie zum Einsatz. Er war ursprünglich größer, wurde für den Einsatz im Rennwagen auf 4,7 Liter Hubraum verkleinert.
Der Innenraum des „Golden Submarine“ ist eng und spartanisch, zeugt aber von der Beliebtheit des Autos bei Fans des Rennwagenbauers Miller.
Die seitlichen und hinteren Karosserieschlitze sind mit Gitterchen verschlossen.
Mit dem ersten Miller-Rennwagen versetzte Robert Boudeman die Zuschauer in Erstaunen. Im nächsten Jahr will der US-Amerikaner wiederkommen, dann mit einer anderen Preziose aus seiner Sammlung. Schließlich ist das Goodwood Festival of Speed für ihn die beste Veranstaltung der Welt – nicht nur für ihn.