Dieser Rennwagen ist ein Unikat: Auf Basis eines Ford Mercury wurde 1939 der Mercury "Kwik" gebaut.
Dieser Rennwagen ist ein Unikat: Auf Basis eines Ford Mercury wurde 1939 der Mercury "Kwik" gebaut.
Auftraggeber war Maurice Gatsonides. Die Karosserie zeichnete der Cartoonist Jan Apetz, gebaut wurde sie bei Schutter & Van Bakel.
Maurice Gatsonides (rechts) und Lex Beels vor dem Start zur Liège-Rome-Liège 1939.
Die Karosserie hat die vergangenen 74 Jahre recht gut überstanden
Schmale Bereifung im Format 185 HR 16 unter ausladenden Kotflügeln.
Der Flathead-V8 des Ford Mercury liefert dank Alu-Zylinderköpfen immerhin 95 PS.
Die Original-Instrumentierung zeigt sich leicht patiniert, aber voll funktionsfähig.
Dem Wagen von 1939 sieht man sein Alter und seine vielen Renneinsätze deutlich an.
Erster Einsatz: Sportwagenrennen in Zandvoort 1939.
Gut zu erkennen: Der Mercury-V8 wird mit Gulf Oil geschmiert.
Sportskameraden: Maurice Gatsonides (links) und Prinz Bernhard (2. v.l.).
Kümmern sich um "Kwik": Gatosnides‘ Sohn Tom (links) und Huibert Adolfs.
Der Niederländer Maurice Gatsonides fuhr bis zu seinem Tod 1998 rund 2 Millionen km auf Renn- und Rallyepisten.
"Gatso" versuchte sich nach dem Krieg recht erfolglos als Autobauer. Später entwickelte er Verkehrsüberwachungsanlagen.
Kwik ist das niederländische Wort für Mercury - also Quecksilber.