Ein echt spaciger Van: Der Pontiac Trans Sport kam 1990 mit einem spektakulären Keil-Design auf den Markt.
Ein echt spaciger Van: Der Pontiac Trans Sport kam 1990 mit einem spektakulären Keil-Design auf den Markt.
Das Concept-Car von 1986 sah noch deutlich runder - und auch deutlich raumschiffiger aus.
GM, der Mutterkonzern von Pontiac, wollte mit dem neuen Trans Sport dem Marktführer Chrysler Marktanteile abnehmen.
Denn seit Mitte der 70er verkaufte sich der als Plymouth Voyager und Dodge Van angebotene Klein-Van sehr gut.
Pontiac wollte nun mit einem sportlioch designten Auto etwas gegen den biederen Voyager setzen.
Angeboten wurde der Trans Sport als ideales Fahrzeug für Familien.
Die Silhouette wirkt wie eine Kinderzeichnung - mit drei Strichen kann man die Form aufs Papier bringen.
Ideal für den Kindertransport und den großen Wocheneinkauf sind die Schiebetüren des Pontiac Trans Sport.
Um allerdings gleich mal eine Illusion zu nehmen: Der Trans Sport ist kein Transporter - bei voller Bestuhlung bleibt nur wenig Kofferraum.
Gute, gemütliche Sitze und eine komplette Komfortausstattung innen.
Außen wird das Design von der den Kunststoff-Planken der Karosserie mit nur einen sichtbaren Dachsäule bestimmt.
Die Front ist sehr flach - dementsprechend riesig ist die Windschutzscheibe, die zur enormen Aufheizung im Inneren beiträgt.
Flache Breitbandscheinwerfer und voluminöse Stoßfänger an der Front.
Unter der Motorhaube gibt es Benziner: V6-Motoren mit 3,1- und 3,8-Liter oder einen DOHC-Vierzylinder mit 2,3 Liter Hubraum (3,1: 120 PS; 3,8: 167 PS, 2,3: 160 PS). Auch ein Diesel wurde auf dem europäischen Markt angeboten: Ein 1,9-Liter-Vierzylinder von PSA mit 90 PS.
Dreispeichen-Leichtmetallräder mit filigranen Speichen.
Passt auch bei 5 Kindern: Die Einzelsitze lassen sich einfach ausbauen - und sie wiegen nur je 15 kg.
Das Cockpit versprüht wenig Charme - Hartplastik und billige Schalter sind US-Standard-Ware.
Schon für unter 500 Euro gibt es fahrbereite Pontiac Trans Sport, soll der Wagen noch ein paar Monate TÜV haben, sind bis etwa 1.000 Euro fällig. Gut erhaltene Exemplare sind selten und kosten (mit weniger als 200.000 km) ab rund 2.500 Euro.