Ein großer Schritt in Richtung Untergang: Die vierte Generation des Pontiac Firebird ließ den aufmerksamen Beobachter schon 1993 ahnen, dass es diese Marke nicht mehr lange geben wird.
Ein großer Schritt in Richtung Untergang: Die vierte Generation des Pontiac Firebird ließ den aufmerksamen Beobachter schon 1993 ahnen, dass es diese Marke nicht mehr lange geben wird.
Typisch amerikansich, aber in solch extremer Ausprägung schockierend: Außen riesig, dafür innen winzig.
Das 5-Meter-Schiff bietet im Innenraum ein ähnliches Raumgefühl wie ein vollgeladener VW Lupo.
Dafür war er günstig: Der Pontiac Firebird kam auch offiziell nach Deutschland und kostete mit V6 und Vollausstattung 44.900 Mark.
Die Karosserie der vierten Firebird-Generation war rundgelutscht und erinnert an die japanischen Sportwagen der 80er-Jahre.
Auffälligstes Designmerkmal sind beim vierten Pontiac Firebird die Klappscheinwerfer.
Innen gibt es Hartplastik bis zum Abwinken und den Charme des Sparzwangs.
Die vierte Generation wurde von 1993 bis 2002 gebaut, die Kunden konnten zwischen zwei Motoren wählen.
Es gab einen 3,4-Liter-V6 mit 148 PS und den aus der Corvette bekannten 5,7-Liter-V8 mit 278 PS (in Europa 269 PS).
Ab 1996 wurde stzatt des 3,4-Liter-V6 ein neuer 3,8-Liter-V6 mit 196 angeboten, die Leistung des V8 stieg auf 286 PS.
Die Leistung des V8 stieg bis auf 329 PS im Pontiac Firebird Formula WS6 Ram Air - dem stärksten Firebird aller zeiten.
So war das damals in den frühen 90ern: Autoradio mit Cassettendeck und Equalizer.
Der vierte Pontiac Firebird wirkt trotz seiner 1,89 m Breite schmalbrüstig. Die Länge beträgt 4,97 bis 5 m, die Höhe 1,3 bis 132 m und das Gewicht liegt bei 1.490 bis 1.710 kg.
Fazit von Franz-Peter Hudek: "Der Firebird ist das Winterauto für "Jackass"-Fans und andere Masochisten. Auch die wenigen Auserwählten, denen auf verschneiten Straßen ein Firebird begegnet, haben ihren Spaß."