Endlich hat die Corvette wieder einen passenden Motor. Die Corvette C5 kommt 1997 mit einem neuen Leichtmetall-V8.
Endlich hat die Corvette wieder einen passenden Motor. Die Corvette C5 kommt 1997 mit einem neuen Leichtmetall-V8.
Unter der GFK-Haube sitzt der Alu-V8 mit dem Namen LS1, der aus 5.666 ccm 508 Nm presst.
Die Fahrleistungen liegen dank des geringen Gewichts von nur 1.460 kg auf hohem Niveau.
In 4,7 s ist Tempo 100 erreicht, erst bei 275 km/h ist Schluss mit der lustigen Beschleunigungsorgie.
Unverkennbar Corvette: lange Haube, kurzes Heck und Platz für zwei.
Und offen ist die Corvette C5 auch: Seit 1967 immer mit herausnehmbarem Dach.
Die Klappscheinwerfer stören auch in geöffnetem Zustand nicht die gelungene Linie der Corvette C5.
Die Technik der Corvette C5 ist recht robust. Sportwagentypisch leiden die Bremsen unter erhöhtem Verschleiß.
Auch die Motorelektronik macht ab und an Zicken.
Dicke Dinger: Die Türen der Corvette C5 fördern dank ordentlichen Abmessungen die Steifigkeit der leichten Karosserie. Nur 1.460 kg wiegt die C5.
Praktisch: Die Große Kofferraumhaube nimmt nicht nur die Dachteile auf, sondern steckt auch sonst ordentlich was weg.
Das Cockpit entspricht dem US-amerikanischen Standard - viel Kunststoff, wenig hochwertige Anmutung.
Dafür gibt es eine gute Übersicht über den Aggregatszustand. Wassertemperatur, Öldruck, Drehzahlmesser, Tacho, Voltmeter und Tankuhr, dazu noch eine einzeilige LCD-Anzeige.
Neben der 4-Stufen-Automatik konnte man die Corvette C5 auch mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe ordern.