Hybrid, Elektro, Brennstoffzelle – höchste Zeit, die Gegenwart noch einmal in vollen V8-Zügen zu genießen.
Hybrid, Elektro, Brennstoffzelle – höchste Zeit, die Gegenwart noch einmal in vollen V8-Zügen zu genießen.
Der Ford Mustang GT Fastback 2015 trifft auf seinen Hardtop-Coupé-Verwandten von 1965.
Generationentreffen: Der 65er-V8 mit 4,7 Litern Hubraum leistet 225 SAE-PS, der aktuelle Fünfliter-V8 hat 435 PS.
Schneller Fahrspaß: Der neue Ford Mustang lenkt präzise ein und drückt gen Kurvenausgang leicht mit dem Heck.
In 5,3 Sekunden schießt der Mustang im sport auto-Test auf 100 km/h.
Die 200-km/h-Marke knackt das Muscle Car nach 16,9 Sekunden.
Nachdem der Oldie mit Schlagseite in die Kurve reinfällt, macht sich im Rückspiegel eine weiße Wand breit.
Messwerte für den 0-100-km/h-Sprint: Respekt, 8,2 Sekunden.
Okay, den Kaugummiwert liefern wir auch: 0-160 km/h in 25,5 Sekunden
Eine viertel Umdrehung Lenkradeinschlag – und es passiert nichts. Mit der Sturheit der transkontinentalen Eisenbahn geht's geradeaus weiter. Erst mit weiter ansteigendem Lenkwinkel lenkt der historische Mustang im Test endlich ein.
Der von uns getestete Ford Mustang GT Fastback von 2015, ein Import, kostet bei Geigercars in München nur 49.600 Euro.
Haftung: Die Brembo-Bremse überzeugt genauso wie das gute Gripniveau der Pirelli-P-Zero-Bereifung.
So muss das sein: Entweder gurgelt oder hämmert die V8-Verbrennungsmelodie durch die Abgasanlage.
Fans des herrlichen Mustang Hardtop Coupé von 1965 werden ebenfalls bei Geigercars fündig. Preis: 28.000 Euro.
Styled-Steel-Wheels: Serienmäßig trug der Mustang Radkappen, doch die blitzenden Chromfelgen lenken noch schöner von den Bremstrommeln rundum ab.
Klassiker: Dieses Mustang 289 Coupé bekam am 1.7.1965 seine Erstzulassung.
Seine Kraft leitet der 1965er Mustang wie sein Nachfahre an die Hinterachse.
Der Mustang umgarnt die Ohren mit herrlichen V8-Klängen.
Die runden Rückspiegel passen ins klassische Bild.
Durstlöscher: V8-Begeisterung – und das Hardtop Coupé von 1965 hatte schnell eine trockene Kehle.
Unamerikanisch: Fahrwerk, Lenkung und ...
... manuelles Sechsganggetriebe arbeiten nun wesentlich präziser.
Haltung: Die Recaro-Sportsitze bieten auf der Rennstrecke guten Seitenhalt, ohne den Alltagskomfort zu vernachlässigen.
Amerikanisch: Die Track-Apps bieten eine Vielzahl von Zusatzinfos wie Brems- und Beschleunigungswerte.
Überraschend: Die Verarbeitung in der sechsten Mustang-Generation ist noch einmal deutlich besser geworden.
Garstig: Hinter dem schönen Dreispeichen-Lenkrad sitzt eine extrem leichtgängige und gefühllose Lenkung.
Heimelig: Die Einzelsitze von 1965 sind extrem bequem, für den Seitenhalt sind die Türgriffe verantwortlich.
Hübsch: Analoge Anzeigensammlung mit 120-Meilen-Tachometer und herrlich glänzendem Chromeinsatz.
Ein Ruck am T-Bar genannten Wählhebel der Cruise-O-Matic, und das mit vollem Tank 1.318 Kilo schwere Coupé legt los.
Impressionen Ford Mustang Coupé 289 V8.
Impressionen Ford Mustang Coupé 289 V8.
Mit einem Bremsweg von 34,9 Metern aus 100 km/h und einer Hockenheim-Rundenzeit von 1.13,8 Minuten bedrängt der Ford Mustang GT Fastback die deutsche Coupé-Konkurrenz.