Deutschland ist ein Kombi-Land, rund 20 Prozent aller verkauften Autos gehören zu dieser Kategorie. Also tritt der neue Ford Mondeo als Kombi gegen den Bestseller in der Kombi-Mittelklasse an, den VW Passat. Wer bietet mehr, Turnier oder Variant?
Deutschland ist ein Kombi-Land, rund 20 Prozent aller verkauften Autos gehören zu dieser Kategorie. Also tritt der neue Ford Mondeo als Kombi gegen den Bestseller in der Kombi-Mittelklasse an, den VW Passat. Wer bietet mehr, Turnier oder Variant?
1.765 kg wiegt der neue Mondeo Turnier, damit ist er ein echtes Schwergewicht. Der zehn Zentimeter kürzere Passat Variant ist genau 214 kg leichter.
Vom flächigen Passat-Heck hebt sich der Mondeo deutlich ab.
VW Passat: Der Variant ist sich ebenfalls treu geblieben – Teil des Erfolgsrezepts.
Von 0 auf Tempo 100 beschleunigt der Passat innerhalb von 9,0 Sekunden.
6,7 Liter Diesel verbraucht der VW auf der Pendlerrunde.
Der Reihenvierzylinder-Diesel leistet 150 PS.
Ford Mondeo Turnier: Der sehr diskret gestylte Kombi fällt im Verkehr kaum auf.
Den Sprint von 0 auf 100 km/h bewältigt er in 8,8 Sekunden.
Der Ford verbraucht mit 7,4 l/100 km 0,7 Liter mehr als der VW. Kein großer, doch ein sehr merkbarer Unterschied.
Trotz seiner 30 Mehr-PS liefert der Mondeo nur marginal bessere Fahrleistungen als der Passat.
VW Passat: Adaptive Dämpfer? Abstandsregel-Tempomaten? Selbstlenkende Einparkhilfen? Gibt es alles in der Sonderausstattung des VW Passat. Viele Wünsche bleiben hier nicht offen.
Das Active Info Display kostet im Trendline 650 Euro extra, eine empfehlenswerte Investition.
Ford Mondeo Turnier: Auch er bietet wie der VW zahlreiche Assistenzsysteme. Allerdings sprengen die elektrischen Helfer in der Sonderausstattung locker die 40.000 Euro Marke.
Die bunten Anzeigen mit zentralem Farbdisplay gehören zur Titanium-Ausstattung.
Abbiegepfeile lassen sich ins Kombi-Instrument legen.
Der Touchscreen reagiert manchmal zäh auf Eingaben.
Darstellung von Album-Cover und Zusatzinformationen.
VW Passat: Für 1.180 lässt sich auf der Fahrerseite ein Ergocomfort-Sitz montieren. Dieser verwöhnt den Fahrer mit allerlei Dienstbarkeiten.
Ford Mondeo Turnier: Die Sitze im Mondeo können mit jenen im VW nicht mithalten.
VW Passat: Der Passat-Fond wirkt luftiger, die Sitzbank ist überaus bequem und reicht zur Not für drei.
Ford Mondeo Turnier: Die Sitzbank ist bequem, die Lehne etwas zu schräg.
Der Gurtairbag kostet 300 Euro Aufpreis.
Der VW Passat vollbringt das Wunder in einem kürzeren und schmaleren Auto mehr Platz anzubieten.
VW Passat: Der Ladeboden im Passat Variant ist nicht ganz eben, die Lehnen sind per Fernentriegelung flachlegbar.
Platz ist reichlich vorhanden, der Passat bietet 175 Liter mehr als der Mondeo.
Ford Mondeo Turnier: Platz ist reichlich im Mondeo-Frachtabteil, allerdings ergibt sich kein ebener Ladeboden. Das Ladungssicherungssystem mit den Schienen kostet auch in der Topversion 300 Euro Aufpreis.
Den Slalom absolviert der Ford Mondeo Turnier schneller als der VW Passat.
VW Passat: Trotz des steifbeinigeren Fahrwerks fühlt man sich im VW wohl.
Ford Mondeo Turnier: Auf langen Autobahnwellen wippt er an der Hinterachse etwas nach.