Der neue VW Golf Variant tritt in der Diesel-Liga um 150 PS gegen Skoda Octavia Combi und Ford Focus Turnier an.
Der neue VW Golf Variant tritt in der Diesel-Liga um 150 PS gegen Skoda Octavia Combi und Ford Focus Turnier an.
Der Ford bietet 163 PS, der Skoda wie der VW 150 PS.
Unter den drei getesteten kompakten Kombis darf der Golf Variant mit 490 kg am wenigsten zuladen.
Alle drei sind wenig glamourös, dafür aber praktisch und funktional.
0,8 Liter mehr Diesel als der Golf verbrauchte der Focus bei sehr sparsamer Fahrt. Im Testmittel betrug die Differenz immer noch 0,6 Liter pro 100 km.
Golf Variant: Klavierlack-Deko im Highline, durchdachte Variabilität.
90 kg Mehrgewicht schleppt der Golf im Vergleich zum verwandten Octavia mit sich. Das bleibt nicht ohne Folgen für die effektive Zuladung.
Der Golf neigt an der Hinterachse zum Durchschlagen.
Dafür bietet er mit seinem Adaptivfahrwerk den besten Komfort.
Der Golf ist bis zu 218 km/h schnell.
Die 100 km/h-Marke knackt der Variant nach 9,1 Sekunden.
Komfort ist seine große Stärke.
Der Testverbrauch lag bei 6,3 Liter auf 100 Kilometer.
Im Comfort-Modus erlaubt das Verstell-Fahrwerk (990 Euro) viel Seitenneigung, der Golf wirkt so etwas träge.
Auf der Bremse liefert der Golf wie seine Konkurrenten ordentliche Werte.
Das VW-Cockpit kommt mit schwarz glänzender Deko.
Ausreichend große Türtaschen.
Die Rückbank bietet eine große Durchladeöffnung.
Auch für Passagiere bietet der Variant ausreichend Platz.
Das Gepäckraumtrennnetz ist an der Rückbanklehne befestigt – gut für eine passgenaue Variabilität.
Beim Testwagen drückt die üppige Highline-Ausstattung auf die erlaubte Zuladung.
Das Ladevolumen variiert zwischen 605
und 1.620 Liter dei umgelegter Rückbank.
Der Laderaumboden lässt sich zur Gepäcksicherung aufstellen.
Die Heckklappe öffnet mit dem VW-Logo.
Sein kräftiger 2.0 TDI-Motor lässt nur wenig von sich hören.
Der Skoda Octavia ist der tschechische Bruder des Golf Variant.
Der Skoda überragt den Golf deutlich.
Bei hoher Zuladung neigt der Skoda zum Auskeilen.
Der Skoda kommt auf eine Hlöchstgeschwindigkeit von 216 km/h.
der Skoda ist zwar nicht leichtfüssig, dafür aber sehr stabil unterwegs.
In der Wedelgasse ist der Tscheche der Schnellste.
Auch im Slalom hat der Skoda die Nase vorn.
Souverän auf der Bremse.
Das ESP hat den Skoda sicher im Griff.
Das Octavia-Cockpit gefällt mit guter Bedienbarkeit.
Selbsterklärender Arbeitsplatz, pfiffige Lösungen.
Auch der Octavia tritt mit einem Trennnetz an.
Pfiffige Ablagenlösung im Heck.
Zusätzlicher Stauraum unter dem Laderaumboden.
Der große Kofferraum ist praktisch geformt und wartet ...
... mit cleveren Details beim Laderaum-Management auf.
Das Ladevolumen reicht mit 1.740 Liter schon in die Mittelklasse hinein.
Die Rückbank kann fernentriegelt werden.
Großzügige Platzverhältnisse im Fond.
Das Drehmoment seines Zweiliter-TDI hat die Traktionskontrolle aber gut im Griff
Focus Turnier: Überfrachtetes Cockpit und kleinerer Kofferraum.
Der 163 PS-Diesel macht den Focus 218 km/h schnell.
Der Testverbrauch lag bei 6,9 Liter.
100 km/h werden nach 9,6 Sekunden erreicht.
Die Stunde des Focus schlägt beim Fahren.
Der Focus glänzt mit agilem Handling.
Wo bitte sind die Kurven?
Aktive Fahrer haben ihren Spaß mit dem Ford.
Er lenkt wunderbar willig ein.
Auf der Bremse hält der Ford mit den Wettbewerbern mit.
Der Fahrer blickt auf kleine Instrumente und eine sehr verknopfte Mittelkonsole unter dem kleinen Monitor.
Die Kombiqualitäten des Focus sind eingeschränkt.
Mangels Durchreiche ist die Variabilität nur Durchschnitt, ...
... unter dem Ladeboden nimmt ein zusätzliches Fach etwas Kleinkram auf.
Das Ladevolumen liegt zwischen 490 und 1.516 Liter.
Zurrösen zur Ladungssicherung.
Ausreichend Platz im Fond.
Der Diesel entschädigt für etwas weniger Bumms im Keller mit hoher Drehfreude.