Seit 2001 zetern Ewiggestrige herum, der New Mini sei nicht mehr das, was ein Mini mal war. Nun kommt die dritte Generation.
Seit 2001 zetern Ewiggestrige herum, der New Mini sei nicht mehr das, was ein Mini mal war. Nun kommt die dritte Generation.
Und jetzt zetern wir, dass der Mini nicht mehr ist, was er war. Als Zeuge der Anklage im Vergleichstest gegen den Mini Cooper S dabei: der Ford Fiesta ST.
Der Cooper S fährt schneller, der Fiesta ST fühlt sich schneller an. Der Mini inszeniert Krawall, der Ford lebt ihn.
Der Mini wird von einem künstlich beatmeten Reihenvierzylinder angetrieben.
Der Output des Vierenders im Mini Cooper S: 192 PS.
Maximal 280 Nm stemmt der Kleinwagen auf die Kurbelwelle.
Ebenfalls unter Druck gesetzt von einem Turbolader wird der Vierzylinder im Fiesta ST.
Das Aggregat leistet 10 PS weniger als der Mini.
Auch in Sachen Drehmoment hinkt der Ford Fiesta ST hinterher (240 Nm).
Premium-Zylinder: So heißt das bei BMW/Mini wirklich. Der Cooper S hat vier davon und natürlich einen Turbolader.
Grandioser Entertainer: Der 1.600er des Ford Fiesta ST zieht vehement, dreht begeistert und hat mit der Sechserbox den perfekten Antriebspartner.
Die Motorleistung wird ausschließlich an die Vorderräder geleitet.
Selbiges gilt auch für den Ford Fiesta ST.
Leucht-Kreis: Früher war dieses runde Dings, das Lenkrad, das Zentrum des Mini, nun changiert der Navi-Ring.
Mieser Infotainer: Lass das Navi aus, ignorier die unbeschrifteten Tasten, du bist eh komplett mit Fahren beschäftigt.
Durch die gewachsenen Maße haben Passagiere im Mini nun etwas mehr Platz.
ST-Logo auf den Recaro-Sportsitzen.
Auspuffbratzelnd und laderprustend legt der Mini los, aber es klingt inszeniert statt echt.
Eine Sechsgang-Automatik übernimmt die Kraftübertragung im Mini Cooper S. Im Fiesta ST wird manuell geschalten.
Der Mini setzt sich im Vergleichstest durch. Der Ford zieht zwar den Kürzeren, aber bewahrt uns die Freude am sportlichen Minimalismus.