Drei- oder Vierzylinder, Sauger oder Turbo: auto motor und sport hat sich fünf Vertreter der Vier-Meter-Klasse näher angesehen.
Drei- oder Vierzylinder, Sauger oder Turbo: auto motor und sport hat sich fünf Vertreter der Vier-Meter-Klasse näher angesehen.
Am Start sind der Ford Fiesta, der Kia Rio, der Opel Corsa, der Peugeot 208, und der Seat Ibiza.
Der Seat Ibiza 1.2 TSI Ecomotive Style ist der sportliche Polo-Ableger.
Der Spanier gibt sich etwas kantiger als der Technik-Spender Polo.
Im 1.2 TSI sorgt ein 105 PS-Benziner für Vortrieb.
175 Nm Drehmoment sind in diesem Konkurrenzumfeld unübertroffen.
Lenkung und Getriebe arbeiten im Seat sehr präzise.
Der hinter dem Lenkrad versteckte Bediensatellit ist unpraktisch.
Angenehm hoch positionierte Navigation.
Der Kofferraum fasst 292 Liter.
Wird umgelegt, so steigt das Ladevolumen auf 938 Liter.
Das Raumgefühl in der zweiten Reihe ist etwas eingeschränkt.
Bequeme Sitze vorn mit etwas zu kurzer Beinauflage.
Der Vierzylinder-Turbo im Seat Ibiza ist kultiviert, durchzugskräftig und sparsam.
Der Ford Fiesta 1.0 Ecoboost Start-Stopp Titanium tritt mit dem überzeugenden Dreizylinder-Turbobenziner an.
Der Drilling stellt 100 PS und 170 Nm parat.
Komfortabel gleiten und zackig wedeln: Der Fiesta kann beides.
Mit dem Facelift wurden die Materialien der Mittelkonsole aufgewertet. Der kleine Navi-Bildschirm ist jedoch geblieben.
Bereit zur Kontaktaufnahme zeigt sich der Fiesta in der Mittelkonsole.
Das Start-Stopp-System hilft dem Dreizylinder in der Stadt beim Sparen.
Die Bedienung von Navi & Co erfordert viel Konzentration.
Der Laderaum darf mit 295 Liter beaufschlagt werden.
Wer klappt und umlegt wird mit bis zu 979 Liter belohnt.
Die schmale Kofferraumöffnung stört allerdings beim Einladen sperriger Gegenstände.
Der Fiesta bietet Platz für vier Erwachsene ....
... und bequeme Sitze vorne und hinten.
Der Ford-Dreier arbeitet effizient und kommt mit 6,8 Liter im Mittel aus.
Kia schickt den Rio 1.2 Spirit mit Saugmotor ins Rennen.
Der träge Vierzylinder-Sauger zwingt zu häufigem Schalten.
85 PS treffen im Koreaner auf nur 121 Nm Drehmoment.
Die Höchstgeschwindigkeit fällt mit 166 km/h eher bescheiden aus.
Das solide Rio-Cockpit wirkt dank gut ablesbaren Instrumenten ...
... und großem Navi-Monitor fast kompaktklassig.
Angedockt wird im Rio vorne in der Mittelkonsole.
Navigation plus Rückfahrkamera kosten zusammen 990 Euro Aufpreis.
Gestartet wird der Rio per Knöpfchen.
Das Lenkrad verwirrt mit zu vielen Tasten und Schaltern.
288 Liter Gepäck können im Kia auf die Reise gehen.
Eine asymmetrisch umklappbare Rückbank hat schon die Rio-Basis serienmäßig.
Maximal fasst der Rio bis zu 923 Liter.
Die Kia-Sitze sind körpergerecht geformt.
Auch der Peugeot 208 82 VTi Active kommt mit einem Sauger. 1,2 Liter verteilen sich hier allerdings auf drei Zylinder.
Ohne Lader geht der Drilling nur tranig ans Werk.
Vier Türen kosten 750 Euro Aufpreis.
Bis zu 175 km/h ist der Franzose schnell.
Je nach Position verdeckt das kleine Lenkrad die Instrumente mal mehr, mal weniger.
Umfangreich ausgestattetes Infotainment-System
... mit separaten MP3-Player-Anschlüssen.
Soll es auf die Reise gehen, so dürfen im Peugeot 285 Liter Gepäck mit.
Maximal fasst der Franzose bis zu 1.076 Liter.
Beim Raumangebot kann der Peugeot 208 nicht überzeugen.
Die zu weichen Sitze sind nur im ersten Moment bequem.
Sparsamer, aber äußerst schlapp antretender Dreizylinder-Motor.
Der Sauger im Opel Corsa 1.4 Innovation geht beinahe als Big-Block durch.
Der Corsa enttäuscht mit einem rauen Federungskomfort.
100 PS und 130 Nm reichen für 180 km/h.
Der Testverbrauch liegt bei 7,5 Liter.
Übersichtliches und leicht bedienbares Cockpit.
Der Navi-Monitor sitzt jedoch zu tief.
Lenkrad- und Sitzheizung erhöhen den Winterkomfort.
Auch der Corsa ist bereit zur Kontaktaufnahme.
Der Laderaum des Corsa fasst 285 Liter.
Maximal schluckt der Opel 1.100 Liter.
Der seitliche Dacheinzug beeinträchtigt die hintere Kopffreiheit.
Ebener Ladeboden bei flacher Rückbank.
Hohe Türausschnitte ermöglichen einen bequemen Zustieg.
Das hohe Alter des Corsa macht sich beim Antrieb bemerkbar.
Sparsame Dreizylinder: Die reibungsoptimierten Dreizylinder von Ford und Peugeot fahren im Testschnitt rund einen halben Liter sparsamer als die Vierzylinder von Kia, Opel und Seat. Zudem geben sie sich bei leichtem Gasfuß mit weniger als fünf Liter/100 km zufrieden.
Und wer hat am Ende die Nase vorn? Seat, vor, Ford, vor Kia, vor Peugeot und Opel.