Seit 25 Jahren führt der Ford Explorer die SUV-Zulassungsstatistik in den USA an.
Seit 25 Jahren führt der Ford Explorer die SUV-Zulassungsstatistik in den USA an.
Wie fährt sich Bestseller mit 365 PS starkem Biturbo-V6-Triebwerk?
Statt amerikanischem Barock fanden die Designer offenbar, dass eine schlichte, fließende, moderne Formensprache auch dem US-Publikum gefallen muss.
Die großen Räder sorgen wohl auch für den überraschend herben Abrollkomfort, der bereits auf den ersten Metern auffällt.
Eine Plakette auf dem Heck weist auf die Version des Explorers hin.
Unter der Haube werkelt ein 3,5-Liter-V6 mit Biturbo-Aufladung und satten 365 PS. 474 Nm maximales Drehmoment liegen erst bei 3.500/min an.
In der Platinium-Variante pusten einige Applikationen in Edelholz-Optik noch etwas konservativen Staub ins Cockpit.
Wem das nicht gefällt, der sollte zur kühleren Sport-Variante greifen.
Schmuckes Infotainmentsystem von Sony mit etwas kleinen Knöpfen.
Das Fahrwerk selbst nämlich bietet modernen Standard weit ab jeglicher Starrachsen-Blattfeder-Planwagen-Folklore: McPherson-Federbeine vorne, eine Mehrlenker-Achse hinten, jeweils mit Stabilisatoren bestückt.
Der Explorer ist weitestgehend gut verarbeitet, kein Wunder, dass er sich von allen US-SUV am besten verkauft.
Unendliche Weiten. So wirkt es zumindest, wenn du, gerade auf den Fahrersitz des Ford Explorers geklettert bist und nach hinten blickst.
Viel Platz für vier weitere Sitze, in zwei Reihen angeordnet – und sogar noch Raum fürs Gepäck, umgerechnet 590 Liter.
Den Platz allerdings, den dieser SUV benötigt, kann ihm das enge Europa nicht bieten. Deshalb bleibt der Explorer den unendlichen Weiten der USA vorbehalten.